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Jon Jones wütet: „Dana White lügt“

Streit über Verhandlungen

Ein mögliches UFC-Event im Weißen Haus hat sich zu einer öffentlichen Auseinandersetzung zwischen Jon Jones und UFC-Präsident Dana White entwickelt.

Laut Sports.ru wurde die Fight Card für das geplante Sommer-Event während UFC 326 vorgestellt. Viele Fans erwarteten, dass der ehemalige Champion Jon Jones in den Octagon zurückkehren würde, möglicherweise in einem Kampf gegen Alex Pereira.

Der Name von Jones tauchte jedoch nicht auf der angekündigten Karte auf.

Dana White erklärte gleichzeitig, dass die Organisation nicht einmal mit Jones über einen Kampf bei der Veranstaltung verhandelt habe.

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„Welcher Kampf ist von der Karte im Weißen Haus gefallen? Das spielt keine Rolle. Es gab seltsame Umstände, über die ich nicht sprechen möchte. Jones? Nein. Es gab nicht einmal einen Hinweis darauf, dass Jones im Weißen Haus auftreten würde.“

White verwies außerdem auf den Gesundheitszustand von Jones und sagte, der Kämpfer leide an Arthritis in der Hüfte und könnte möglicherweise eine Operation benötigen.

Jon Jones weist Dana Whites Darstellung zurück

Jon Jones reagierte kurz darauf in sozialen Medien und widersprach Whites Darstellung der Situation.

Laut Jones habe sein Team tatsächlich mit der UFC über einen möglichen Kampf bei dem Event im Weißen Haus verhandelt.

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„Also waren all diese Verhandlungen Unsinn? Wollt ihr, dass ich das öffentlich zugebe? Wurde ich aus der UFC gefeuert?!“

Jones hatte zuvor erklärt, dass er unter starken Hüftschmerzen leidet, aber trotzdem bereit gewesen wäre, bei einem besonderen Event zu kämpfen.

„Beim letzten Trainingslager bin ich mit unerträglichen Schmerzen ins Bett gegangen. Ich habe einen dreijährigen Sohn und möchte das, was von meinen Hüften übrig ist, bewahren, damit ich mit ihm spielen kann.“

Streit über Bezahlung stoppte den Deal

In einem später veröffentlichten längeren Beitrag bat Jon Jones die UFC, ihn aus seinem Vertrag zu entlassen.

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Laut Jones habe sein Team ernsthafte Gespräche mit der Organisation geführt, und er habe sogar seine ursprünglichen finanziellen Forderungen reduziert, um den Kampf möglich zu machen.

Dennoch sei ihm am Ende ein Angebot gemacht worden, das er als deutlich zu niedrig empfand.

Jones erklärte außerdem, dass er sich einer Stammzellenbehandlung unterzogen habe, um sich auf ein mögliches Trainingslager vor dem Kampf vorzubereiten.

„Ja, ich habe Arthritis in der Hüfte. Es tut weh, aber das bedeutet nicht, dass ich nicht kämpfen kann.“

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Journalist bestätigt, dass Gespräche stattfanden

Auch der MMA-Journalist Ariel Helwani sagte, dass es tatsächlich Verhandlungen gegeben habe.

Laut Helwanis Berichterstattung hätten beide Seiten über einen möglichen Kampf gesprochen, seien jedoch nicht zu einer Einigung gekommen.

„Wie auch immer man es betrachtet, Jones hat zu 100 Prozent recht. Sie haben wirklich verhandelt. Sie konnten sich einfach nicht auf einen Deal einigen.“

Helwani erklärte, dass die Gespräche letztlich an finanziellen Bedingungen gescheitert seien, was den öffentlichen Streit zwischen Jones und der UFC-Führung erklären könnte.

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Hintergrund der wachsenden Spannungen

Der Konflikt folgt auf eine längere Phase von Spannungen zwischen Jon Jones und der UFC.

Laut früheren Berichten von Sports.ru waren bereits 2025 Meinungsverschiedenheiten entstanden, nachdem ein geplanter Titelkampf gegen Tom Aspinall abgesagt wurde. Diese Situation habe laut mehreren MMA-Beobachtern das Vertrauen zwischen Jones und der Organisation beschädigt.

Das geplante Event im Weißen Haus wurde weithin als potenziell historisches UFC-Event betrachtet, und Jones hatte öffentlich Interesse bekundet, dort zu kämpfen, als die Idee erstmals bekannt wurde.

Der aktuelle Streit wirft nun neue Fragen über die Zukunft von Jon Jones in der UFC auf.

Sources: Sports.ru