Boxing

Joshua und Fury geraten nach einem Zusammenstoß am Ring aneinander

Tyson Fury und Anthony Joshua haben am Samstagabend die Gespräche über einen lang erwarteten Schwergewichtskampf neu entfacht, als sie sich in einem angespannten Wortgefecht nach dem Kampf Beleidigungen an den Kopf warfen, das schnell zur Hauptgeschichte im Tottenham Hotspur Stadium wurde.

Nur wenige Augenblicke nach seinem einstimmigen Punktsieg über Arslanbek Makhmudov griff Fury zum Mikrofon und forderte Joshua direkt vor dem Publikum heraus.

„Ich fordere dich heraus, Anthony Joshua, als Nächster gegen mich zu kämpfen. Nimmst du an?“, sagte Fury, bevor er seinen Rivalen als „Feigling“ bezeichnete.

Joshua, der den Kampf zusammen mit seinem Promoter Eddie Hearn aus der Ringside-Perspektive verfolgte, konterte sofort.

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„Ich habe dich schon als Kinder verprügelt, und ich werde es wieder tun“, sagte er. „Du wirst mir nicht sagen, was ich zu tun habe. Ich jage dich seit zehn Jahren.

„Ich bin der Boss, du arbeitest für mich. Ich bin der Hausherr. Du arbeitest für mich.“

Die laute, persönliche und längst überfällige Konfrontation lenkte die Aufmerksamkeit vom eigentlichen Kampf ab und richtete sie auf die Möglichkeit, dass die beiden größten Schwergewichte Großbritanniens endlich im Ring aufeinandertreffen könnten.

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Aufbau und Präsenz am Ring

Joshua und Hearn saßen den ganzen Abend über nah am Geschehen, während Fury Makhmudov über zwölf Runden hinweg kontrollierte.

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Bereits vor dem Kampf hatten die Spekulationen zugenommen. Während der Netflix-Übertragung deutete die saudi-arabische Boxfigur Turki Alalshikh an, dass eine große Ankündigung bevorstehen könnte.

„Heute haben wir eine große Überraschung. Ich hoffe, dass wir den größten Kampf in der Geschichte Englands ankündigen werden“, sagte er und brachte auch das Wembley-Stadion als möglichen Austragungsort ins Gespräch.

Joshua richtet den Blick auf den nächsten Schritt

Früher am Abend erklärte Joshua gegenüber Anna Woolhouse von Netflix, dass sein Fokus weiterhin fest darauf liege, einen großen Kampf zu sichern.

„Die Fans sind gekommen, um die britischen Boxer zu sehen. Es war eine wirklich gute Vorkarte. Der Boxsport floriert im Vereinigten Königreich“, sagte er.

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„Ich habe den Preis fest im Blick, zu 100 Prozent. Du weißt, wofür ich hier bin. Es hat lange gedauert. Tyson Fury war lange weg und ist jetzt zurück. Ich werde sehr bald ins kalte Wasser geworfen.“

Auf die Frage nach einem möglichen Kampf gegen Fury fügte Joshua hinzu: „Der Plan ist rechte Hand, linker Haken, rechte Hand, linker Haken, bis etwas trifft. Ich bin sehr schlagkräftig und sehr hungrig.“

Aufnahmen, die von Netflix Sports geteilt wurden, zeigten außerdem, wie Joshua Teile von Furys Leistung mit seinem Handy filmte, was den Kommentator David Haye zu einer scherzhaften Bemerkung veranlasste, er könne sich das später in hoher Auflösung noch einmal ansehen.

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Was als Nächstes passiert

Trotz des Schlagabtauschs im Ring erklärte Joshua anschließend, dass kein Vertrag unterzeichnet worden sei, was Unsicherheit darüber lässt, ob der Kampf als Nächstes zustande kommt.

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Dennoch scheint die Dynamik für ein mögliches Duell stärker zu sein als seit Jahren, da beide Kämpfer sich nun öffentlich herausfordern und Promoter offen über mögliche Austragungsorte sprechen.

Quellen: Netflix-Übertragung, Netflix Sports

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Oliver Obel

Ich bin ein leidenschaftlicher Sport-Content-Creator mit klarem Fokus auf Fußball. Für LenteDesportiva verfasse ich hochwertige Inhalte, die informieren, unterhalten und eine starke Verbindung zu Fußballfans auf der ganzen Welt schaffen. Meine Arbeit dreht sich um Spieler-Rankings, Transferanalysen und tiefgehende Reportagen, die den modernen Fußball beleuchten. Ich verbinde ein ausgeprägtes redaktionelles Gespür mit einem tiefen Verständnis für die Entwicklung des Spiels – immer mit dem Anspruch, Inhalte zu liefern, die sowohl Einsicht als auch Emotion vermitteln.