Primož Roglič wird über 2025 hinaus für Red Bull – Bora-Hansgrohe fahren, obwohl es noch keine offizielle Bestätigung gibt. Laut Quellen, die von Journalist Daniel Benson zitiert werden, bleibt der slowenische Starfahrer auch 2026 beim deutschen Team.
Vertragsdetails bleiben unklar
Roglič hatte ursprünglich einen Vertrag unterzeichnet, der weitgehend als Zweijahresvertrag berichtet wurde, als er Ende 2023 zu Bora-Hansgrohe wechselte. Ob er diesen nun verlängert hat oder eine Klausel seines bestehenden Vertrags gezogen wurde, ist jedoch nicht bestätigt.
Als er Jumbo-Visma (jetzt Visma-Lease a Bike) verließ, sicherte sich Roglič eine erhebliche Gehaltserhöhung. Berichten zufolge verdiente er bei Visma 2,9 Millionen Euro jährlich, während sein Gehalt bei Bora-Hansgrohe auf 4,5 bis 5,5 Millionen Euro pro Jahr geschätzt wird. Zudem soll Bora-Hansgrohe rund 3 Millionen Euro gezahlt haben, um ihn aus seinem Vertrag mit dem niederländischen Team herauszukaufen.
Rogličs Einfluss bei Bora-Hansgrohe
In seiner ersten Saison mit Bora-Hansgrohe gewann der 35-Jährige die Vuelta a España sowie das Critérium du Dauphiné und untermauerte damit seinen Status als einer der besten Rundfahrer des Radsports. Allerdings endete seine Tour-de-France-Kampagne vorzeitig, da er sich zurückzog, während er auf dem vierten Platz lag.
Der Transfermarkt für 2026 nimmt Fahrt auf
Da Roglič nun vom Markt ist, richtet sich der Fokus auf andere Top-Rundfahrer, die noch keinen Vertrag für 2026 haben. Dazu gehören Adam Yates, Mikel Landa, Richard Carapaz, Enric Mas, David Gaudu und Kevin Vauquelin – Fahrer, die für viele Teams äußerst begehrt sein dürften.
Bora-Hansgrohe kann sich jedoch sicher sein, dass ihr Starfahrer langfristig an das Team gebunden bleibt – sei es durch eine Verlängerung oder eine bereits vereinbarte Vertragsklausel.



