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Lindsey Vonn erhält nach Olympia-Sturz hohe Entschädigung

Die ersten Tage der Olympischen Winterspiele Mailand–Cortina 2026 lieferten eine frühe Erinnerung daran, wie schnell sich der Spitzensport von Vorfreude zu Ungewissheit wenden kann.

Für Lindsey Vonn, eine der bekanntesten Persönlichkeiten im alpinen Skisport, verlagerte sich der Fokus von der Konkurrenz auf die Genesung, nachdem ein schwerer Sturz ihrem olympischen Comeback ein abruptes Ende gesetzt hatte.

Ein riskantes Comeback auf der Piste

Vonn, 41, war mit Fragen zu ihrer Wettkampffitness nach Cortina d’Ampezzo gereist, nachdem sie sich weniger als zwei Wochen vor den Spielen einen Riss des vorderen Kreuzbandes (ACL) zugezogen hatte. Trotz der Verletzung entschied sie sich, im Abfahrtsrennen der Frauen zu starten – einer der schnellsten und körperlich anspruchsvollsten Disziplinen im Programm.

Diese Entscheidung brachte sie zurück auf eine Strecke, auf der kleinste Fehler schwerwiegende Folgen haben können, insbesondere für eine Athletin, die gerade erst von einer Verletzung zurückkehrt.

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Sturz stoppt das Rennen

Während der Abfahrt am Sonntag verlor Vonn bei hohem Tempo die Kontrolle, nachdem sie früh in ihrem Lauf ein Tor gestreift hatte. Sie stürzte schwer und rutschte die Strecke hinunter, woraufhin die Rennleitung den Wettbewerb unterbrach, während die medizinischen Teams eingriffen.

Nach mehreren Minuten Behandlung auf der Piste wurde Vonn per Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Die Organisatoren bestätigten später, dass sie sich in stabilem Zustand befinde und weiteren Untersuchungen unterzogen werde, was faktisch das Ende ihrer Teilnahme an den Spielen bedeutete.

Die Frauenabfahrt wurde um etwa 20 Minuten verzögert, bevor der Wettkampf fortgesetzt wurde.

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Finanzielle Absicherung unabhängig vom Ergebnis

Auch wenn Vonns olympische Kampagne frühzeitig endete, dürfte sie dennoch von einer bedeutenden finanziellen Initiative zur Unterstützung US-amerikanischer Athletinnen und Athleten profitieren. Das Wall Street Journal hatte zuvor berichtet, dass der Investor Ross Stevens jedem amerikanischen Olympia- und Paralympics-Teilnehmer 200.000 US-Dollar zugesagt hat – unabhängig davon, wie sie bei den Spielen abschneiden.

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Nach dem vom Blatt beschriebenen Modell werden 100.000 Dollar entweder 20 Jahre nach der ersten olympischen Qualifikation eines Athleten oder beim Erreichen des 45. Lebensjahres ausgezahlt, je nachdem, welcher Zeitpunkt später liegt. Die verbleibenden 100.000 Dollar sind als garantierte Leistung für die Familien der Athleten nach deren Tod vorgesehen.

„Ich glaube nicht, dass finanzielle Unsicherheit unsere Spitzensportler daran hindern sollte, neue Grenzen der Exzellenz zu durchbrechen“, sagte Stevens dem Wall Street Journal.

Die Zeitung erklärte, dass sich die Gesamtsumme der Spende auf 100 Millionen Dollar belaufe – ein Rekordbeitrag für das U.S. Olympic & Paralympic Committee –, der darauf abzielt, in Hochrisikosportarten langfristige finanzielle Stabilität zu schaffen.

Teamkollegin reagiert nach Goldfahrt

Nach der durch Vonns Sturz verursachten Verzögerung gewann die US-Amerikanerin Breezy Johnson die Goldmedaille in der Abfahrt.

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Nach dem Rennen berichtete Johnson über ein Update zu ihrer Teamkollegin. Gegenüber People sagte sie: „Ihr Trainer meinte, sie habe mir im Hubschrauber zugejubelt, also hoffe ich das Beste für sie.

„Ich hoffe, es ist nicht allzu schlimm. Mein Herz schmerzt für sie. Es ist manchmal ein brutaler Sport.“

Johnson fügte hinzu: „Er kann dir unglaublich wehtun, aber man kommt immer wieder zurück und will mehr.“

Quellen: The Wall Street Journal, People

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Oliver Obel

Ich bin ein leidenschaftlicher Sport-Content-Creator mit klarem Fokus auf Fußball. Für LenteDesportiva verfasse ich hochwertige Inhalte, die informieren, unterhalten und eine starke Verbindung zu Fußballfans auf der ganzen Welt schaffen. Meine Arbeit dreht sich um Spieler-Rankings, Transferanalysen und tiefgehende Reportagen, die den modernen Fußball beleuchten. Ich verbinde ein ausgeprägtes redaktionelles Gespür mit einem tiefen Verständnis für die Entwicklung des Spiels – immer mit dem Anspruch, Inhalte zu liefern, die sowohl Einsicht als auch Emotion vermitteln.