Lionel Messi spricht offen über sein Leben abseits des Fußballs
Lionel Messi hat offen über seine Persönlichkeit und sein Leben außerhalb des Fußballs gesprochen und dabei einen ehrlichen Einblick gegeben, wie Routine, Familienleben und das Bedürfnis nach Ruhe seinen Alltag prägen.
Die Aussagen machte er in einem entspannten Gespräch bei Luzu TV, aus dem später Auszüge in der spanischen Sportzeitung MARCA veröffentlicht wurden. Anstatt über Titel oder Erfolge zu sprechen, erzählte Messi von Gewohnheiten und Gemütslagen, die in öffentlichen Interviews nur selten zur Sprache kommen.
Ein Bedürfnis nach Rückzug
Messi beschrieb sich selbst als jemanden, der viel Wert auf Zeit für sich allein legt – auch als Vater von drei Kindern. Über seinen eigenen Charakter sagte er: „Ich bin seltsamer als die Scheiße. Ich bin wirklich gerne allein, ich genieße die Einsamkeit.“
Das Familienleben, so deutete er an, könne sowohl Halt geben als auch ermüdend sein. Das ständige Treiben im Haus setze ihm mit der Zeit zu. „Das Chaos zu Hause, wenn die drei Kinder überall herumrennen, bringt mich irgendwann an meine Grenzen, und dann brauche ich einen Moment für mich“, sagte er.
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Diese Aussagen zeigen eine eher nach innen gekehrte Seite von Messi, im Kontrast zu der ruhigen Erscheinung, die Fans von ihm auf dem Platz kennen. Sie deuten darauf hin, dass der ständige Trubel abseits des Fußballs auf seine eigene Weise auszehrend sein kann.
Routine und Charakter
Laut MARCA erklärte Messi außerdem, wie sehr er auf Struktur angewiesen ist. Unerwartete Änderungen seiner Pläne setzen ihm stärker zu, als ihm lieb ist. Er beschrieb sich als sehr organisiert und wenig anpassungsfähig bei Unterbrechungen. „Ich bin sehr strukturiert. Wenn mein Tag auf eine bestimmte Weise geplant ist und dann passiert etwas, das alles durcheinanderbringt...“, so Messi.
Gefragt nach weiteren Eigenheiten, verwies Messi auf seine Frau Antonela Roccuzzo und meinte, sie bemerke Dinge an ihm, die ihm selbst oft entgingen. „Antonela kann da viel mehr sagen als ich – vieles hängt bei mir von der Laune ab, selbst wegen Kleinigkeiten“, fügte er hinzu.
Das Interview zeichnet das Bild eines Spielers, dessen Privatleben von Ordnung und Kontrolle geprägt ist – Eigenschaften, die im starken Kontrast zu der Freiheit und Improvisation stehen, die sein Fußballspiel seit fast zwei Jahrzehnten auszeichnen.
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Quellen: MARCA, Luzu TV
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