Christopher Nkunkus Suche nach einem Neuanfang führt ihn zurück in eine vertraute Umgebung. Nach seinen Stationen beim FC Chelsea und bei AC Milan spielt der französische Angreifer in der Saison 2026/27 wieder für RB Leipzig. Dort soll er an jene Leistungen anknüpfen, die ihn einst zu einem der gefährlichsten Offensivspieler Europas machten.
Der Vertrag enthält eine Kaufoption
Laut der offiziellen Mitteilung von AC Milan wechselt Nkunku bis zum 30. Juni 2027 auf Leihbasis nach Leipzig. Die Vereinbarung enthält eine Option für einen dauerhaften Transfer, genaue finanzielle Angaben machte Milan jedoch nicht. Nkunkus Vertrag beim italienischen Klub läuft noch bis 2030.
Laut dem Bericht von José Carlos Menzel für AS zahlt Leipzig drei Millionen Euro Leihgebühr und kann den Angreifer anschließend für rund 28 Millionen Euro verpflichten. Milan hatte Nkunku 2025 demnach für 37 Millionen Euro vom FC Chelsea geholt. Da es sich nicht um eine Kaufpflicht handelt, kann Leipzig seine Entwicklung zunächst über eine komplette Saison beobachten.
In Leipzig erlebte er seine besten Jahre
Nkunku wechselte 2019 von Paris Saint-Germain nach Leipzig und blieb bis zu seinem Transfer zum FC Chelsea im Jahr 2023. In 172 Pflichtspielen erzielte er 70 Tore und gewann mit dem Klub zweimal den DFB-Pokal. In der Saison 2022/23 wurde er zudem gemeinsam mit Niclas Füllkrug Torschützenkönig der Bundesliga.
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Seine späteren Stationen boten nicht dieselbe Konstanz. Verletzungen beeinträchtigten seine Zeit in London, während er sich während seiner einzigen Saison in Mailand keinen unangefochtenen Stammplatz sichern konnte. Die Rückkehr in ein bekanntes Umfeld könnte ihm deshalb die Stabilität geben, die seit seinem Abschied aus Deutschland fehlte.
Nkunku sucht seine alte Stärke
„Für mich ist Leipzig der richtige Ort, um wieder meine beste Version zu zeigen“, sagte Nkunku bei der Bekanntgabe des Transfers. Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer hob die Vielseitigkeit des Franzosen hervor und erklärte, dessen Wunsch nach einer Rückkehr sei trotz des Interesses anderer europäischer Spitzenklubs eindeutig gewesen. Nach dem Wechsel von Yan Diomande zu Real Madrid benötigte Leipzig außerdem eine neue Offensivkraft.
Das unmittelbare finanzielle Risiko bleibt für Leipzig überschaubar, weil die Kaufoption nicht verpflichtend ist. Für Nkunku könnte die Saison nach zwei wechselhaften Jahren außerhalb der Bundesliga dagegen richtungsweisend werden. Er kehrt mit mehr Erfahrung zurück, muss nun aber beweisen, dass der frühere Leipziger Unterschiedsspieler noch immer in ihm steckt.
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