Die Liste wuchs beim 2:2 gegen Borussia Dortmund in der Allianz Arena am 31. Oktober um drei weitere Namen. Michael Olise humpelte spät in der zweiten Halbzeit vom Platz, Serge Gnabry musste in der ersten Hälfte mit Oberschenkelproblemen aufgeben, und der marokkanische Mittelfeldspieler Ismael Saibari wurde in der 24. Minute nach einem Zusammenprall mit Dortmunds Torhüter Gregor Kobel vom Feld getragen.
Saibaris Abend war der schlimmste von allen. Bayern bestätigte in einer Erklärung am 1. November, dass er sich einen Syndesmosebandriss im rechten Sprunggelenk zugezogen hatte, operiert worden war und etwa drei Monate ausfallen wird. Gnabry wird voraussichtlich ein bis zwei Monate fehlen, und Olise ist für die Reise zu Atlético Madrid fraglich.
Die drei neuen Namen gesellen sich zu Luis Díaz (Muskelbündelriss), Jamal Musiala (Muskelfaserriss), Torhüter Jonas Urbig und dem langzeitverletzten Manuel Neuer. Damit stehen insgesamt sieben Profis nicht zur Verfügung oder sind ernsthaft fraglich.
So bleiben nur Kane und Lennart Karl als etablierte Offensivkräfte, die fit und nominell im Kader stehen. Karl selbst sucht nach einer vergebenen Großchance in der Nachspielzeit gegen Dortmund weiter nach seiner Form.
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Jetzt kommt der 16-Jährige
Auf Danks‘ Notfallliste steht Bastian Assomo, ein 190 Zentimeter großer Mittelstürmer, geboren am 3. Januar 2010, der den Großteil seiner Saison in der Regionalliga Bayern bei Bayern München II verbracht hat. Er hat in der Vorbereitung für die Profimannschaft getroffen und für Deutschland in der U15 gespielt, sein Pflichtspiel-Debüt im Herrenbereich steht aber noch aus.
Die übrige Offensiv-Alternative stellen Spieler, die auch wegen ihrer Flexibilität geholt wurden. Alphonso Davies wurde in den letzten Wochen vom Linksverteidiger auf den linken Flügel vorgezogen, während Konrad Laimer, Nathaniel Brown und Tom Bischer alle im offensiven Mittelfeld eingesetzt wurden. Die Transferpolitik von Bayern unter Sportvorstand Max Eberl setzte sichtbar auf Vielseitigkeit statt auf Spezialisten.
Kompany verfolgt alles von zu Hause
Der eigentliche Cheftrainer Vincent Kompany steht nicht an der Seitenlinie. Er brach Ende Oktober im Training zusammen und verbrachte fünf Tage im Krankenhaus, bevor er am 28. Oktober entlassen wurde. Die Ärzte diagnostizierten eine Hirnhautreizung, eine Entzündung der Häute um Gehirn und Rückenmark, und verordneten Ruhe zu Hause.
„Es ist eine Erkrankung. Jeder von uns kann sie bekommen. Sie hat nichts mit dem Druck zu tun, dem wir in der Bundesliga ausgesetzt sind“, sagte Eberl.
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Danks, der gegen Dortmund eingesprungen war, bleibt für die Reise nach Madrid und das Heimspiel am Samstag gegen Mainz verantwortlich. Nach Informationen der Bild wird Kompany erst später im November wieder auf der Bank erwartet.
Der Termin in Madrid
Anpfiff am Riyadh Air Metropolitano ist am Dienstag um 21 Uhr MEZ. Es folgt das Heimspiel gegen Mainz in der Allianz Arena am Samstag, dem 8. November.
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