Olbermann gerät nach Trumps Maduro Festnahme unter Beschuss
Eine Militäraktion mit politischer Sprengkraft
Laut der Daily Mail, berichtet von US Assistant Sports Editor Oliver Salt, gab Präsident Donald Trump am frühen Samstag bekannt, dass US Spezialeinheiten Venezuelas Präsidenten Nicolas Maduro und dessen Ehefrau Cilia Flores bei einem gezielten Einsatz in Caracas festgenommen hätten.
Die Operation markierte einen Wendepunkt im Umgang der USA mit der venezolanischen Führung. Das Land leidet seit Jahren unter wirtschaftlichem Zusammenbruch, hoher Gewaltkriminalität und massiver Inflation, was eine der größten Fluchtbewegungen der westlichen Hemisphäre ausgelöst hat.
Venezolaner feiern weltweit
Nach Angaben der Daily Mail haben seit 2014 mehr als acht Millionen Venezolaner ihr Heimatland verlassen. Viele von ihnen reagierten aus dem Ausland auf die Nachricht von Maduros Festnahme.
In Chile sagte ein Mann bei einer spontanen Feier, „Ich bin gekommen, um zu feiern, weil die Diktatur gefallen ist, Maduros Drogenhandel beendet ist und Nicolas Maduro sowie Diosdado Cabello gestürzt wurden.“
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In Doral, Florida, erklärte ein weiterer Teilnehmer, „Heute wird Gerechtigkeit geübt. Gerechtigkeit für all jene Venezolaner, die unser Land verlassen mussten, um zu zeigen, wer wir sind.“
In sozialen Netzwerken verbreiteten sich Bilder von Menschen, die sowohl venezolanische als auch amerikanische Flaggen schwenkten, als Zeichen der Dankbarkeit für den Einsatz.
Olbermann kritisiert Trump scharf
Während viele Venezolaner die Festnahme begrüßten, reagierte Keith Olbermann mit deutlicher Ablehnung. Laut der Daily Mail veröffentlichte der frühere SportsCenter Moderator eine Stellungnahme auf X, in der er Trump schwere Vorwürfe machte.
„Trump hat nun jeden Mann, jede Frau und jedes Kind in diesem Land durch seinen wahnsinnigen und illegalen persönlichen Krieg gegen Venezuela in Gefahr gebracht“, schrieb Olbermann. „Er muss sofort des Amtes enthoben werden.“
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Olbermann gilt seit Jahren als scharfer Kritiker Trumps, seine Reaktion löste umgehend eine breite Gegenreaktion aus.
Heftige Gegenreaktionen im Netz
Wie die Daily Mail berichtet, reagierten zahlreiche Nutzer in sozialen Medien mit Spott und Ablehnung auf Olbermanns Aussagen. Viele warfen ihm vor, die Freude der venezolanischen Bevölkerung zu ignorieren.
Andere verwiesen auf Videos jubelnder Menschen in venezolanischen Gemeinden weltweit und stellten Olbermanns Einschätzung der Lage grundsätzlich infrage.
Unterstützer Trumps bezeichneten die Operation als längst überfälligen Schritt und als Bruch mit jahrelanger diplomatischer Untätigkeit gegenüber dem Maduro Regime.
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Ein Verfahren mit internationaler Wirkung
Nach Angaben der Daily Mail wurde Maduro in die Vereinigten Staaten überführt und soll sich in New York wegen Drogenhandels und Waffenvergehen vor Gericht verantworten.
Während das juristische Verfahren beginnt, bleibt die politische Bewertung der Aktion umstritten. Die Festnahme hat nicht nur Venezuelas Zukunft beeinflusst, sondern auch eine neue Debatte über Macht, Militärintervention und politische Verantwortung in den USA entfacht.
Quellen: Daily Mail
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