Pegula sprengt Melbourne barriere und steht erstmals im Halbfinale
Ein bekanntes Duell mit neuem Ausgang
Jessica Pegula erreichte das Halbfinale der Australian Open mit einem Sieg in zwei Sätzen gegen Landsfrau Amanda Anisimova in der Rod Laver Arena. Die Weltranglisten Sechste setzte sich mit 6,2, 7,6(1) durch und bestätigte ihre Kontrolle in den entscheidenden Momenten der Partie.
Laut Tennis.com war es Pegulas vierter Sieg im vierten Profiduell mit Anisimova und zugleich ein weiterer Erfolg ohne Satzverlust beim diesjährigen Turnier.
Melbourne zahlt Geduld zurück
Das Turnier in Australien spielt seit Jahren eine besondere Rolle in Pegulas Karriere. Vor fünf Jahren erreichte sie hier erstmals ein Grand Slam Viertelfinale, ein Durchbruch, dem lange kein weiterer Schritt folgte.
Diesmal änderte sich das Bild.
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Nach dem Match sprach Pegula offen über die Bedeutung des Erfolgs. „It’s awesome“, sagte sie im On Court Interview. „I’ve been able to go deeper at the US Open the last couple years, but here was the first Slam that I really broke through.“
Sie verwies auch auf ihre wiederholten Viertelfinal Teilnahmen in Melbourne und ergänzte, dass sie spürte, wie nah sie dem nächsten Schritt gekommen war.
Ruhe schlägt Risiko
Das Viertelfinale dauerte eine Stunde und 35 Minuten und wurde vor allem durch Pegulas Stabilität geprägt. Zahlen von Tennis.com zeigen, dass sie 20 Winner erzielte und nur 21 unerzwungene Fehler machte, während Anisimova mit 44 Fehlern zu kämpfen hatte.
Im zweiten Satz erhöhte Anisimova zwischenzeitlich das Tempo und suchte häufiger den direkten Punktgewinn, doch Pegula blieb geduldig und entschied den Tiebreak klar für sich.
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Anisimova erklärte anschließend, Pegulas Konstanz habe den Ausschlag gegeben. „She doesn't make many mistakes“, sagte sie und verwies darauf, wie schwierig es sei, gegen dieses Niveau zurückzufinden.
Ein weiteres Kapitel gegen bekannte Gegnerin
Mit dem Einzug ins Halbfinale steht Pegula zum dritten Mal in ihrer Karriere in der Vorschlussrunde eines Grand Slams und erstmals außerhalb der USA. Dort trifft sie auf die an Nummer fünf gesetzte Elena Rybakina.
Nach Angaben von Tennis.com haben beide Spielerinnen ihre bisherigen sechs Begegnungen gleichmäßig aufgeteilt, wobei Rybakina das jüngste Duell bei den WTA Finals gewann. Die Kasachin hatte sich zuvor mit einem Sieg über die Weltranglisten Zweite Iga Swiatek für das Halbfinale qualifiziert.
Quellen, Tennis.com
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