Portugal wählt cancun still und leise als wm-quartier trotz spiele an anderen orten
Eine ungewöhnliche quartierwahl
Portugal hat Cancun als Basis für die Weltmeisterschaft ausgewählt, obwohl keine der angesetzten Partien in Mexiko stattfinden wird.
Laut SunSport entschied sich die portugiesische Mannschaft um Cristiano Ronaldo für den Ferienort an der Karibikküste, obwohl dieser weit von den eigentlichen Spielorten entfernt liegt. Das Medium berichtete, dass Portugal damit mehrere tausend Kilometer von seinen Austragungsorten entfernt stationiert sein wird.
Cancun gilt international vor allem als Tourismusdestination und nicht als klassisches Zentrum für Spitzenfußball, was die Entscheidung im Vergleich zu anderen WM-Teilnehmern ungewöhnlich erscheinen lässt.
Distanz und logistische überlegungen
Nationalmannschaften versuchen bei großen Turnieren in der Regel, ihre Quartiere möglichst nah an den Spielorten zu wählen, um Reisezeiten zu minimieren und optimale Trainings- und Erholungsbedingungen zu gewährleisten.
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Mit einem Standort in Cancun muss Portugal längere Reisen an Spieltagen in Kauf nehmen, was bei einem engen Turnierkalender zusätzlichen organisatorischen und körperlichen Aufwand bedeuten kann. SunSport nannte keine sportlichen oder logistischen Vorteile dieser Entscheidung, zudem liegt bislang keine offizielle Erklärung des Portugiesischen Fußballverbands vor.
Reaktionen im netz und unbelegte vermutungen
Die Bekanntgabe des WM-Quartiers hat in sozialen Netzwerken Diskussionen ausgelöst. Fans und Beobachter stellen dort die Beweggründe für die Wahl Cancuns infrage.
Einige Nutzer spekulieren, dass Portugal bewusst darauf verzichtet haben könnte, sich in den Vereinigten Staaten niederzulassen, und verweisen dabei auf das aktuelle politische Klima im Land. Diese Vermutung ist nicht bestätigt und basiert ausschließlich auf Meinungsäußerungen. Weder Turnierorganisatoren noch portugiesische Offizielle haben sich dazu geäußert.
Ein auffälliger schachzug vor turnierbeginn
Ohne eine offizielle Begründung bleibt die Wahl Cancuns ein auffälliger logistischer Schritt, während sich Portugal auf eine weitere Weltmeisterschaft vorbereitet, bei der Cristiano Ronaldo voraussichtlich erneut eine zentrale Rolle spielen wird.
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Ob sich diese Entscheidung als Vorteil oder Belastung erweist, wird sich erst im Verlauf des Turniers zeigen.
Sources: SunSport
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