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Premier-League-Supercomputer: Alle 20 Klubs im Ranking – von Platz 20 bis Platz 1

Die Saison biegt auf die Zielgerade ein, und die aktuelle Supercomputer-Prognose zeichnet ein klares, aber hochspannendes Bild des mutmaßlichen Endtableaus der Premier League 2025/26. Einige Teams kämpfen mit den Folgen eines schwachen Starts, andere mit Unruhe auf der Trainerbank oder mit Erwartungen, die sie bislang nicht erfüllen konnten. Gleichzeitig gibt es Vereine, die mit Konstanz, kluger Kaderplanung und wichtigen Ergebnissen im richtigen Moment nach oben geklettert sind. Hier ist das komplette Ranking – von unten nach oben – mit einem zusammenhängenden Blick auf die Probleme und die positiven Entwicklungen jedes einzelnen Klubs in dieser Saison.

20. Wolverhampton Wanderers

Wolverhampton Wanderers
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Die Wolverhampton Wanderers werden weiterhin als Tabellenletzter gehandelt, und das liegt vor allem an ihrem katastrophalen Saisonstart. Der erste Ligasieg kam erst im 20. Spiel, was den Rückstand auf die Konkurrenz früh gefährlich groß werden ließ. In den vergangenen Wochen gab es immerhin kleine Lebenszeichen, darunter überraschende Siege gegen Aston Villa und Liverpool, die dem Team etwas Würde und Hoffnung zurückgegeben haben. Dennoch reicht das laut Prognose nur für 25 Punkte und damit für Rang 20. Positiv ist, dass Wolves zuletzt wieder Kampfgeist gezeigt haben, negativ bleibt aber, dass sie sich die Ausgangslage selbst massiv erschwert haben.

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19. Burnley

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Burnley droht der direkte Wiederabstieg, und die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Das Team von Scott Parker hat nur eines der letzten 22 Ligaspiele gewonnen, ein 3:2 gegen Crystal Palace, und genau diese fehlende Konstanz ist zum Kernproblem geworden. Der Supercomputer sieht Burnley am Ende bei lediglich 26 Punkten, was die Tiefe der Krise unterstreicht. Die Mannschaft ist nicht in jedem Spiel chancenlos, aber sie schafft es viel zu selten, enge Partien auf ihre Seite zu ziehen. Der einzige echte Lichtblick ist, dass Burnley vereinzelt zeigen konnte, dass es in diesem Kader grundsätzlich Qualität gibt.

18. West Ham United

West Ham United
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West Ham United wird ebenfalls der Abstieg prognostiziert, obwohl es zuletzt durchaus Signale einer Erholung gegeben hat. Siege gegen Burnley, Sunderland, Tottenham und Fulham sowie ein wichtiger Punkt gegen Manchester City zeigen, dass die Mannschaft noch lebt. Trotzdem reicht das laut Berechnung nur für 37 Punkte und Platz 18. Das Hauptproblem ist, dass auf kleine Aufwärtstrends zu selten eine stabile Serie folgt. Positiv ist, dass West Ham sich nicht kampflos ergibt, doch bislang wirkt die Wende eher wie ein kurzes Aufflackern als wie eine echte Rettungsmission.

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17. Tottenham Hotspur

Tottenham Hotspur
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Tottenham Hotspur soll die Klasse knapp halten, aber allein das wäre angesichts der Ansprüche des Klubs schon ein Armutszeugnis. Nach dem Europa-League-Triumph unter Ange Postecoglou in der Vorsaison hofften viele Fans, dass Thomas Frank einen neuen Aufschwung einleiten würde. Stattdessen wurde er noch vor Saisonende entlassen, und auch sein Nachfolger Igor Tudor hielt sich nur sieben Spiele im Amt. Die Prognose sieht Spurs bei 38 Punkten und damit nur hauchdünn über dem Strich. Das einzig Positive wäre in diesem Szenario der Klassenerhalt, während die größte Schwäche in der sportlichen und strukturellen Instabilität liegt.

16. Nottingham Forest

Nottingham Forest
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Nottingham Forest soll auf Platz 16 landen, nur einen Punkt hinter Leeds United, und das wäre nach der überraschenden Europapokal-Qualifikation der Vorsaison ein deutlicher Rückschritt. Die Saison war von Chaos geprägt, unter anderem durch mehrere Trainerwechsel nach der Entlassung von Sean Dyche. Eine solche Unruhe wirkt sich fast immer auf Leistungen und Ergebnisse aus, und genau das scheint hier passiert zu sein. Trotzdem traut der Supercomputer Forest am Ende den Klassenerhalt zu. Das ist der größte Pluspunkt in einem ansonsten turbulenten Jahr, in dem die fehlende Stabilität klar das Hauptproblem bleibt.

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15. Leeds United

Leeds United
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Leeds United wird auf Rang 15 erwartet, und das wäre für einen Aufsteiger ein beachtlicher Erfolg. Zwar deutet die Prognose an, dass Leeds noch in einen Abstiegskampf hineingezogen werden könnte, doch zugleich gibt es eine realistische Chance, die Klasse zu halten. Mit 42 Punkten wäre der Vorsprung nicht riesig, aber ausreichend. Das Problem bleibt, dass jede schwächere Phase schnell gefährlich werden kann, weil die Sicherheitszone nicht groß ist. Die positive Seite ist jedoch klar: Leeds wirkt deutlich konkurrenzfähiger als viele andere Aufsteiger der vergangenen Jahre.

14. Crystal Palace

Crystal palace
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Crystal Palace erlebt eine Saison voller Gegensätze. Nach dem FA-Cup-Sieg, dem ersten großen Titel der Vereinsgeschichte, und zwei Erfolgen gegen Liverpool schien der Klub bereit für den nächsten Entwicklungsschritt. Inzwischen ist die Lage komplizierter geworden, weil Kapitän Marc Guehi an Manchester City verkauft wurde und Oliver Glasner angekündigt hat, den Verein nach Vertragsende zu verlassen. Palace soll trotzdem 48 Punkte holen und auf Platz 14 landen, was solide ist, aber gemessen an den frühen Höhen nicht ganz zufriedenstellen dürfte. Die großen Erfolge sind klar die positive Seite, die wachsende Unruhe hingegen das größte Risiko.

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13. Bournemouth

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Bournemouth macht weiterhin vieles richtig und bleibt eines der Teams, das konstant über den eigenen Möglichkeiten spielt. Selbst der Abgang von Antoine Semenyo im Winter hat nicht dazu geführt, dass die Mannschaft eingebrochen ist. Die Cherries werden auf Platz 13 mit 51 Punkten prognostiziert, was erneut für eine starke Saison sprechen würde. Ein gutes Unentschieden gegen das formstarke Manchester United zeigt außerdem, dass Bournemouth auch gegen stärkere Gegner bestehen kann. Das Problem ist eher, dass dem Kader womöglich etwas Tiefe fehlt, um noch weiter nach oben zu klettern, doch das Gesamtbild bleibt klar positiv.

12. Sunderland

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Sunderland soll als Aufsteiger auf Platz 12 landen, und das wäre eine starke Rückkehr in die Premier League. Zwischenzeitlich war sogar ein Platz in den Top 10 im Bereich des Möglichen, ehe eine kleine Schwächephase den Schwung etwas gebremst hat. Trotzdem ist das Team weit davon entfernt, nur ums Überleben zu kämpfen, und genau das ist bereits ein großer Erfolg. Die größte Baustelle ist die Konstanz, denn mit etwas mehr Stabilität wäre sogar noch mehr drin gewesen. Positiv ist vor allem, dass Sunderland in dieser Liga bislang nicht wie ein Fremdkörper wirkt.

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11. Newcastle United

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Newcastle United wird auf Platz 11 erwartet, was angesichts einzelner Top-Leistungen eher enttäuschend wirkt. Es gab große Siege gegen starke Gegner wie Manchester City, doch diese Höhepunkte wurden immer wieder von unnötigen Rückschlägen begleitet. Besonders schmerzhaft war, dass beide Tyne-Wear-Derbys gegen Sunderland verloren gingen. Genau dieses Auf und Ab ist der Hauptgrund dafür, dass Newcastle eher im Mittelfeld als in der erweiterten Spitzengruppe landet. Positiv ist, dass das Leistungsniveau in guten Phasen sehr hoch sein kann, negativ bleibt die mangelnde Verlässlichkeit.

10. Fulham

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Fulham wird auf Rang 10 gesehen und liefert damit eine ordentliche, aber keine herausragende Saison ab. Der Klub wirkt weiterhin so, als könne er kurz vor dem nächsten Schritt stehen, ohne ihn tatsächlich dauerhaft zu gehen. Siege gegen Sunderland und Tottenham sorgten zwischenzeitlich für Optimismus, doch Punktverluste gegen West Ham und Nottingham Forest kosteten wieder Boden. Das spricht für eine Mannschaft, die konkurrenzfähig ist, sich aber zu selten länger in einen echten Lauf spielt. Positiv bleibt, dass Fulham schwer zu schlagen ist, negativ, dass es oft genau dann hakt, wenn sich neue Möglichkeiten öffnen.

9. Brighton & Hove Albion

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Brighton & Hove Albion fliegt in dieser Saison ein wenig unter dem Radar, hat sich zuletzt aber stark stabilisiert. Nach einer schwierigeren Phase im Januar und Februar gewann die Mannschaft von Fabian Hurzeler vier der letzten fünf Ligaspiele und arbeitete sich damit wieder nach vorn. Platz 9 wäre deshalb ein durchaus verdienter Lohn für eine Mannschaft, die sich nicht aus der Ruhe bringen ließ. Das Problem ist eher, dass Brighton phasenweise etwas an Sichtbarkeit und Konstanz eingebüßt hat. Positiv ist jedoch, wie entschlossen das Team auf schwierige Wochen reagiert hat.

8. Everton

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Everton wird auf Platz 8 prognostiziert, und das würde für eine der ermutigendsten Geschichten der Saison sprechen. Mit neuen amerikanischen Eigentümern, einem neuen Stadion und prominenten Offensivverstärkungen wie Jack Grealish gab es bereits vor Saisonbeginn das Gefühl, dass sich beim Klub etwas verändert. Ein überzeugendes 3:0 gegen Chelsea hat diesen Eindruck weiter verstärkt. Die größte Stärke ist derzeit die spürbare Aufbruchsstimmung rund um die Mannschaft. Die Aufgabe für den weiteren Verlauf besteht darin, dieses Potenzial nun auch dauerhaft in Ergebnisse zu verwandeln.

7. Brentford

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Brentford darf mit Platz 7 mehr als zufrieden sein, vor allem wenn man bedenkt, wie turbulent der Sommer war. Bryan Mbeumo wechselte zu Manchester United, Yoane Wissa zu Newcastle United, und außerdem verließ Thomas Frank den Verein in Richtung Tottenham. Unter diesen Umständen war keineswegs sicher, dass Brentford stabil bleiben würde. Doch Keith Andrews hat die Mannschaft durch diesen Umbruch geführt und dabei bemerkenswerte Arbeit geleistet. Positiv ist vor allem die Widerstandskraft des Klubs, während die größte Schwierigkeit natürlich darin liegt, so viele Verluste gleichzeitig aufzufangen.

6. Chelsea

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Chelsea wird auf Platz 6 gesehen, und genau diese Platzierung spiegelt die offene Bewertung des Teams unter Liam Rosenior gut wider. Es gab Phasen, in denen Chelsea wie ein Kandidat für die Champions League wirkte, doch Niederlagen gegen Newcastle United und Everton haben gezeigt, wie fragil diese Entwicklung noch ist. Die Mannschaft steckt laut Quelle in einer schwierigeren Phase, und genau das ist derzeit das Problem. Es fehlt an einer klaren Linie, die Woche für Woche dasselbe Niveau garantiert. Positiv bleibt, dass der Abstand nach oben nicht völlig außer Reichweite ist, doch dafür braucht Chelsea schnell wieder Stabilität.

5. Liverpool

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Liverpool soll nur Fünfter werden, und das wäre nach den Erwartungen im Sommer eine klare Enttäuschung. Nach dem Meistertitel und den Verpflichtungen von Alexander Isak und Florian Wirtz hatten viele Beobachter damit gerechnet, dass unter Arne Slot eine neue Dominanzphase beginnen könnte. Stattdessen verlief seine zweite Saison ausgesprochen turbulent, und sogar seine Zukunft steht offenbar zur Diskussion. Ein Platz unter den ersten Fünf würde den Schaden zwar begrenzen, aber gemessen an den Ambitionen wäre das deutlich zu wenig. Positiv ist höchstens, dass Liverpool trotz aller Turbulenzen noch im oberen Bereich bleibt, negativ wiegt das verfehlte Gesamtbild jedoch schwer.

4. Aston Villa

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Aston Villa wird trotz einer schwächeren Phase weiterhin auf Platz 4 gesehen, doch die Entwicklung der letzten Wochen macht Sorgen. Zwischenzeitlich galt das Team sogar als möglicher Außenseiter im Titelrennen, inzwischen geht es eher darum, die Champions-League-Plätze zu verteidigen. Niederlagen wie das 0:2 gegen Wolves oder das 1:3 bei Manchester United haben wertvollen Boden gekostet. Positiv ist, dass Villa immer noch stark genug positioniert ist, um die Top 4 zu erreichen. Negativ ist, dass der frühere Schwung deutlich nachgelassen hat und der Druck zum Saisonende nun größer wird.

3. Manchester United

Manchester United
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Manchester United wird überraschend auf Platz 3 erwartet, was vor wenigen Monaten kaum vorstellbar gewesen wäre. Als Ruben Amorim Anfang Januar gehen musste, wirkte selbst ein Platz in den Top 4 noch sehr unwahrscheinlich. Doch Michael Carrick hat die Stimmung am Old Trafford spürbar verändert und sieben seiner ersten neun Spiele gewonnen, darunter große Erfolge gegen Manchester City, Arsenal und Aston Villa. Die größte Stärke von United ist aktuell der neue Glaube an die eigene Stärke. Dass es zuletzt in zwei der vergangenen drei Ligaspiele Punkteverluste gab, zeigt allerdings auch, dass diese Wiederbelebung noch nicht vollkommen abgesichert ist.

2. Manchester City

Manchester City Squad (25/26)
Photo: Manchester City Official Squad. Mancity.com

Manchester City soll Zweiter werden, und wie so oft ist das ein Zeichen dafür, dass der Standard des Klubs selbst in einer nicht perfekten Saison enorm hoch bleibt. Der Sieg im Carabao Cup gegen Arsenal hat bereits einen Titel gebracht, und nach dem Aus in der Champions League gegen Real Madrid kann sich die Mannschaft voll auf die heimischen Wettbewerbe konzentrieren. Genau darin liegt eine echte Chance, denn wenn irgendein Team noch Druck auf Arsenal ausüben kann, dann City. Das Problem ist nur, dass die Prognose einen Rückstand von zehn Punkten auf Platz 1 zeigt. Positiv ist die gewohnte Klasse und Erfahrung, negativ, dass selbst City womöglich zu viel Boden verloren hat.

1. Arsenal

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Arsenal wird als Meister prognostiziert, und damit könnte endlich eine Durststrecke von mehr als zwei Jahrzehnten enden. Mikel Artetas Mannschaft hat sich in dieser Saison in einer starken Position festgesetzt und zugleich das Viertelfinale der Champions League erreicht. Ein wichtiger Sieg gegen Everton hat den Titelkurs zusätzlich stabilisiert. Der größte Pluspunkt ist, dass Arsenal nach mehreren Jahren als Vize nun offenbar bereit ist, den letzten Schritt wirklich zu gehen. Der einzige verbleibende Makel ist, dass der Job natürlich noch nicht vollendet ist, doch sollte Arsenal die Linie halten, wäre das die Krönung eines langen und geduldigen Entwicklungsprozesses.