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Red Bull verliert ein Schlüsselfigur und McLaren sichert sich einen entscheidenden Vorteil

Ein strategischer Schritt vor dem Regelumbruch

McLaren hat bestätigt, dass Will Courtenay offiziell seine Tätigkeit als Sporting Director aufgenommen hat, deutlich früher als ursprünglich vorgesehen. According to McLaren Racing ist der Zeitpunkt der Verpflichtung bewusst gewählt, da sich die Formel 1 bereits intensiv auf die neuen technischen Regeln für 2026 vorbereitet.

Courtenay konnte Red Bull vorzeitig verlassen, nachdem beide Parteien einer früheren Vertragsauflösung zugestimmt hatten. Damit ist er bereits jetzt in die langfristige sportliche Planung des Teams aus Woking eingebunden.

Von Jaguar zu Red Bulls Erfolgsära

Courtenays Karriere in der Formel 1 begann 2005, als Red Bull nach der Übernahme von Jaguar Racing in die Serie einstieg. Über die Jahre entwickelte er sich zu einer festen Größe innerhalb des Teams aus Milton Keynes und war maßgeblich an der operativen Umsetzung zahlreicher Grand Prix beteiligt.

According to Red Bull Racing arbeitete Courtenay sich schrittweise bis zum Leiter der Rennstrategie vor, eine Position mit direktem Einfluss auf taktische Entscheidungen am Rennwochenende. Seine Erfahrung machte ihn zu einem der dienstältesten Strategen im Fahrerlager.

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Warum McLaren früh zugeschlagen hat

McLaren gab die Verpflichtung Courtenays bereits im September 2024 bekannt. According to einer damaligen Teammitteilung sah Teamchef Andrea Stella in ihm eine zentrale Verstärkung für die sportliche Führungsebene.

Stella betonte, dass Courtenays Erfahrung, Führungsstil und analytische Stärke besonders wertvoll seien, da McLaren den Anspruch verfolgt, dauerhaft um Siege und Meisterschaften zu kämpfen. Ursprünglich hatte Red Bull erklärt, Courtenay bis Mitte 2026 halten zu wollen, diese Planung wurde jedoch später angepasst.

Abschied nach über zwei Jahrzehnten

Courtenay selbst bestätigte seinen Wechsel über LinkedIn. According to seinem Beitrag markiert der Schritt das Ende eines prägenden Abschnitts seiner beruflichen Laufbahn.

Er bedankte sich bei seinen früheren Kollegen und beschrieb seine Zeit bei Red Bull als außergewöhnlich prägend. Gleichzeitig äußerte er große Vorfreude darauf, McLarens sportliche Entwicklung in den kommenden Jahren aktiv mitzugestalten.

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Verbindungen, die McLaren nutzen will

Bei McLaren trifft Courtenay auf Rob Marshall, einen weiteren ehemaligen Red Bull Mitarbeiter, der Anfang 2024 als Designchef zum Team stieß. According to McLaren Racing soll diese Konstellation die Abstimmung zwischen Technik, Strategie und Rennbetrieb weiter verbessern.

Courtenays Einfluss wird sich vor allem abseits der Öffentlichkeit entfalten, doch seine frühzeitige Integration verschafft McLaren einen zeitlichen Vorteil in der Vorbereitung auf eine der größten Regelreformen der Formel 1 Geschichte.

Sources, McLaren Racing, Red Bull Racing, LinkedIn

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