Regel experte kritisiert „lächerliche“ VAR Verzögerung bei Abseitsentscheidung gegen Manchester City
Eine Szene mit größerer Bedeutung
Die Video Technologie stand erneut im Mittelpunkt, als ein Treffer von Manchester City nach langer Prüfung aberkannt wurde.
Obwohl das Spiel letztlich nicht beeinflusst wurde, sorgte der Ablauf der Entscheidung für erneute Diskussionen über den Zweck und die Grenzen des Videoassistenten, insbesondere bei knappen und subjektiven Situationen.
According to GiveMeSport äußerte sich der Regel Experte Dale Johnson kritisch zu dem Vorfall, obwohl er das Endurteil unterstützte.
So entwickelte sich die Entscheidung
Manchester City glaubte, im Hinspiel des Carabao Cup Halbfinales gegen Newcastle United die Führung auszubauen, als Antoine Semenyo einen Volleyschuss im Tor unterbrachte.
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Schiedsrichter Chris Kavanagh wurde jedoch angewiesen, den Wiederanstoß zu verzögern, nachdem der VAR eine mögliche Abseitsposition überprüfte. Die Analyse dauerte mehrere Minuten, bevor Kavanagh an den Spielfeldrand gebeten wurde.
Nach Ansicht der Bilder entschied der Unparteiische, dass Erling Haaland durch seine Position den Torhüter Nick Pope sowie Verteidiger Malick Thiaw beeinflusste, weshalb der Treffer nicht zählte.
Richtig entschieden, schlecht umgesetzt
Manchester City gewann die Partie schließlich mit 2,0, nachdem Rayan Cherki in der Nachspielzeit traf, und verschaffte sich damit eine gute Ausgangslage für das Rückspiel am 4 Februar.
Trotzdem sorgte die lange Unterbrechung für Verwirrung bei Zuschauern im Stadion und vor den Bildschirmen.
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According to BBC Sport betonte Regel Analyst Dale Johnson, dass eine korrekte Entscheidung nicht automatisch einen so langen Eingriff rechtfertige.
Warum die Verzögerung Kritik auslöste
Johnson schrieb in den sozialen Medien, „Das war die richtige Abseitsentscheidung, aber 5 Minuten und 30 Sekunden sind lächerlich.“
Er ergänzte, „Das Problem ist, dass dieses Abseits ohne VAR kaum jemand bemerkt hätte. Es handelt sich um ein technisches, unsichtbares Abseits, das fast ausschließlich durch VAR erkannt wird. Eine richtige Entscheidung ist nicht zwangsläufig das, was das Spiel braucht.“
Seine Kritik richtete sich weniger gegen das Ergebnis, sondern gegen den Einfluss solcher Entscheidungen auf den Spielfluss.
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Wann VAR eingreifen soll
In Aussagen aus dem November 2025 erklärte Johnson, dass VAR Offizielle angewiesen seien, bei subjektiven Abseitsentscheidungen nur einzugreifen, wenn ein klarer Fehler vorliege.
Angesichts der langen Überprüfungsdauer stellte er infrage, ob diese Voraussetzung im vorliegenden Fall erfüllt war.
Nach Abschluss der Überprüfung erklärte Kavanagh den Zuschauern im Stadion, „Nach der Überprüfung befindet sich Manchester Citys Nummer neun in einer Abseitsposition, die die Abwehr beeinflusst, daher lautet die Entscheidung Abseits.“
Technik gegen Spielfluss
Auch wenn Manchester City ungefährdet weiterkam, unterstrich die Szene ein bekanntes Problem im modernen Fußball.
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Die Diskussion dreht sich zunehmend nicht nur um die Richtigkeit von Entscheidungen, sondern darum, ob deren Zustandekommen noch mit Tempo, Transparenz und Charakter des Spiels vereinbar ist.
Sources, BBC Sport, GiveMeSport
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