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Stromausfälle in Kyjiw bringen ukrainische Leichtathletik in Bedrängnis

Laut Ukrainska Pravda fiel die Entscheidung, nachdem Schäden an der Infrastruktur die Durchführung der Veranstaltung unter sicheren und stabilen Bedingungen unmöglich gemacht hatten.

Entscheidung nach Angriff auf die Hauptstadt

Das Exekutivkomitee des Ukrainischen Leichtathletikverbandes hat die nationalen Jugendmeisterschaften verschoben, wie der Verband mitteilte.

Auslöser war ein russischer Angriff auf Kyjiw am 20. Januar, der zu erheblichen Problemen bei der Strom, Heizungs und Wasserversorgung führte. Nach Angaben der Verantwortlichen konnten weder Wettkampfstätten noch Unterkünfte der Teams zuverlässig betrieben werden.

Vertreter des Verbandes betonten, dass nicht die sportliche Vorbereitung ausschlaggebend gewesen sei, sondern die fehlende Gewährleistung grundlegender Bedingungen für Athletinnen, Athleten und Betreuer.

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Neue Termine im Februar angesetzt

Die Meisterschaften waren ursprünglich für den 24. und 25. Januar geplant. Nun sollen sie am 6. und 7. Februar stattfinden.

An denselben Tagen ist auch der Ukrainische Hallen Leichtathletik Pokal angesetzt, wodurch mehrere nationale Wettbewerbe in eine einzige Woche fallen. Die Verschiebung solle den Veranstaltern Zeit geben, die Infrastruktur zu stabilisieren und unabhängige Energie und Heizsysteme sicherzustellen.

Verband hält trotz schwieriger Lage an Vorbereitung fest

In einer Stellungnahme erklärte der Verband, dass die organisatorischen Arbeiten trotz der Umstände fortgesetzt würden.

„Das Organisationskomitee unternimmt alle möglichen Schritte, um den Betrieb der Sportstätte zu stabilisieren und eine autonome Strom, Heizungs und Wasserversorgung in den Unterkünften der Teams sicherzustellen. Wir danken für Ihr Verständnis und Ihre Widerstandskraft in dieser schwierigen Zeit. Wir arbeiten für die Zukunft der ukrainischen Leichtathletik“, teilte der Verband mit.

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Die Sicherheit der Athletinnen und Athleten sowie grundlegende Lebensbedingungen hätten weiterhin oberste Priorität.

Erfolge der Athleten setzen Zeichen der Widerstandsfähigkeit

Die Verschiebung erfolgt in einer Phase, in der ukrainische Leichtathletinnen und Leichtathleten trotz des Krieges bemerkenswerte Leistungen zeigen.

Zuletzt gewann die olympische Hochsprung Siegerin Jaroslawa Mahutschich das Oleksij Demjanjuk Gedenkturnier mit einer Höhe von 2,03 Metern. Damit stellte sie einen neuen Meeting Rekord auf und erzielte zugleich die derzeit beste Weite der Welt.

Mahutschich kündigte zudem an, bei den Ukrainischen Hallenmeisterschaften anzutreten. Es wird ihr erster Start bei diesem Wettbewerb seit 2021 sein, als sie in Sumy mit einem Sprung über 2,00 Meter Gold gewann.

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Quellen: Ukrainska Pravda

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