Toto Wolff äußert sich zur Haltung von Mercedes bezüglich eines Wechsels von Max Verstappen für 2027
Der dominierende Start von Mercedes in die Formel-1-Saison 2026 hat nicht nur auf der Strecke den Ton angegeben, sondern auch Spekulationen über einen möglichen Wechsel von Max Verstappen verstummen lassen.
Nach zwei Rennen hat sich das Team als erste Referenz etabliert. George Russell eröffnete die Saison mit einem Sieg in Australien, bevor Kimi Antonelli in China nachlegte und damit einen perfekten Start unter dem neuen Reglement besiegelte.
Diese frühe Form hat das Vertrauen innerhalb des Teams gestärkt und den unmittelbaren Bedarf, sich extern umzusehen, deutlich verringert – selbst bei einem Fahrer vom Kaliber eines Verstappen.
Wolff weist frühe Gerüchte zurück
Die Spekulationen, die Verstappen mit Mercedes in Verbindung bringen, sind nicht neu. Berichte während der Saison 2025 deuteten darauf hin, dass eine Klausel in seinem Red-Bull-Vertrag ihm je nach Position in der Fahrerwertung einen Wechsel ermöglichen könnte.
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Doch gegenüber dem österreichischen Medium OE24 machte Teamchef Toto Wolff deutlich, dass es wenig Sinn ergibt, diese Gerüchte jetzt erneut aufzugreifen.
„Das Erstaunliche ist, dass diese unsinnigen Gerüchte schon im März wieder auftauchen“, sagte er.
„Es ist schon absurd genug, dass man solche Dinge normalerweise im Juli diskutieren muss; ich weiß nicht, wer das jetzt wieder ins Spiel gebracht hat.“
Verstappen blieb letztlich bei Red Bull und beendete die Saison nach einer starken Aufholjagd am Ende nur zwei Punkte hinter dem Weltmeister von 2025, Lando Norris.
Vertrauen in die aktuelle Fahrerpaarung
Trotz Verstappens Status als viermaliger Weltmeister betonte Wolff, dass Mercedes mit seinen aktuellen Fahrern vollauf zufrieden sei.
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„Wir haben zwei Fahrer, mit denen wir langfristige, mehrjährige Verträge haben. Ich könnte mit beiden nicht zufriedener sein. Beide liefern Leistungen auf höchstem Niveau.
Es gibt also absolut keinen Grund, auch nur über eine Veränderung der Fahrerpaarung oder andere Fahrer nachzudenken. Das sage ich mit größtem Respekt gegenüber Max.“
Mercedes hat Russell und Antonelli bereits mit mehrjährigen Verträgen ausgestattet und signalisiert damit Stabilität in einer Phase, in der andere Teams mit Unsicherheiten konfrontiert sind.
Unterschiedliche Vertragslaufzeiten befeuern die Debatte
Dennoch halten die Diskussionen über die langfristigen Pläne des Teams an. Laut Sky Sports läuft Russells Vertrag garantiert bis 2027, während Antonelli bis 2029 gebunden ist.
Diese Differenz hat externe Spekulationen angeheizt. Im Podcast Stay On Track bezeichnete der Weltmeister von 1996, Damon Hill, Russell als „immer nur vorübergehend“, während Johnny Herbert infrage stellte, ob Verstappen bei Red Bull wirklich vollständig zufrieden ist.
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Red Bull unter Druck
Die Leistungstrends haben die Unsicherheit zusätzlich verstärkt. Verstappen erlebte einen schwierigen Start in die Saison 2026: In Australien wurde er nach einem Bremsproblem Sechster, in China schied er aufgrund eines Motorschadens aus.
Red Bull scheint beim reinen Tempo hinter Mercedes und Ferrari zu liegen, während auch McLaren je nach Strecke konkurrenzfähig ist.
Verstappen hat zudem die neuen Regeln öffentlich kritisiert und die Autos von 2026 mit „Mario Kart“ verglichen – eine Bemerkung, die die Diskussion über seine langfristige Zukunft weiter angeheizt hat.
Der Fokus liegt weiterhin auf den Ergebnissen
Vorerst ist die Position von Mercedes jedoch klar. Mit zwei Siegen aus zwei Rennen und starken Leistungen beider Fahrer hat Wolff wenig Anlass, über Veränderungen nachzudenken.
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Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, könnten die Spekulationen um Verstappen zwar bestehen bleiben, dürften sich jedoch kurzfristig kaum in konkrete Maßnahmen übersetzen.
Quellen: OE24, Sky Sports, SPORTbible, Podcast Stay On Track
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