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Trump kommentiert Berichte über Festnahme Maduros und löst damit Warnungen im Zusammenhang mit der Weltmeisterschaft aus

Laut SPORTbible erklärte Präsident Trump am Freitag, dem 2. Januar, dass US-Streitkräfte Nicolás Maduro und dessen Ehefrau Cilia Flores festgenommen hätten. Die Ankündigung folgte auf Anschuldigungen der venezolanischen Regierung, wonach amerikanische Truppen militärische Operationen in Caracas durchgeführt hätten, woraufhin die Behörden den nationalen Notstand ausriefen.

Die Associated Press berichtete, dass die US-Justizministerin Pam Bondi später erklärte, gegen Maduro seien mehrere Anklagen im Zusammenhang mit Drogenhandel und Waffenvergehen erhoben worden. Eine unabhängige Bestätigung der Festnahme durch große internationale Nachrichtenagenturen lag zunächst nicht vor.

Ebenfalls laut SPORTbible wurde Maduro nach New York überstellt und bei seiner Ankunft von der US-Drogenbekämpfungsbehörde DEA in Gewahrsam genommen.

Kontrollansprüche und Bedeutung des Öls

Bei einer Pressekonferenz in Washington erklärte Trump, die Vereinigten Staaten würden Venezuela faktisch „führen“, einschließlich der Kontrolle über dessen Öl-Infrastruktur.

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Venezuela verfügt über die größten nachgewiesenen Erdölreserven der Welt geschätzt auf über 300 Milliarden Barrel laut Daten, die von Reuters zitiert wurden. Dieser Umstand hat das internationale Interesse an dem Land seit Langem geprägt.

Trumps Äußerungen stellten eine deutliche Verschärfung der Rhetorik gegenüber der südamerikanischen Nation dar und wurden von Warnungen an andere Regierungen in der Region begleitet.

Regionale Warnungen und Anspielungen auf die Fußball-WM

Trump weitete seine Kritik auf Nachbarländer aus darunter mehrere, die mit der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in Verbindung stehen, welche gemeinsam von den USA, Mexiko und Kanada ausgerichtet wird.

Er bezeichnete Kolumbien und Venezuela als „sehr krank“ und warf dem kolumbianischen Präsidenten Gustavo Petro vor, eine Regierung zu leiten, die „gern Kokain herstellt und in die USA verkauft“.

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„Und das wird er nicht mehr lange tun. Das kann ich Ihnen sagen“, sagte Trump und deutete an, dass ähnliche US-Maßnahmen auch gegen Kolumbien denkbar seien.

Auch Kuba wurde von Trump erwähnt. Er erklärte, das Land stehe kurz vor dem Zusammenbruch, bevor er seine Kritik auf Mexiko richtete. Während er die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum als „großartige Person“ bezeichnete, sagte er, Mexiko müsse „sich zusammenreißen, weil [die Drogen] in Strömen durch Mexiko kommen“ und fügte hinzu, dass „die Kartelle in Mexiko sehr mächtig sind“.

Diplomatische Reaktionen und Sorgen um das Turnier

Reuters und die spanische Zeitung El País berichteten, dass Brasilien, Chile, Kolumbien, Mexiko, Uruguay und Spanien eine gemeinsame Erklärung abgaben, in der sie die US-Maßnahmen im Zusammenhang mit Venezuela verurteilten und Bedenken hinsichtlich der Souveränität und regionalen Stabilität äußerten.

Das Ereignis hat auch die Diskussionen um Trumps Einreiseverbote für zwölf Länder, die ab 2025 gelten sollen, neu entfacht. Laut Associated Press wird erwartet, dass Sportler im Vorfeld der Weltmeisterschaft Ausnahmen erhalten, doch könnten die allgemeinen Reisebeschränkungen die Einreise für Fans erschweren.

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Die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 soll im Juni beginnen und wird gemeinsam von den Vereinigten Staaten, Mexiko und Kanada ausgetragen.

Quellen: SPORTbible; Reuters; Associated Press; El País

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Oliver Obel

Ich bin ein leidenschaftlicher Sport-Content-Creator mit klarem Fokus auf Fußball. Für LenteDesportiva verfasse ich hochwertige Inhalte, die informieren, unterhalten und eine starke Verbindung zu Fußballfans auf der ganzen Welt schaffen. Meine Arbeit dreht sich um Spieler-Rankings, Transferanalysen und tiefgehende Reportagen, die den modernen Fußball beleuchten. Ich verbinde ein ausgeprägtes redaktionelles Gespür mit einem tiefen Verständnis für die Entwicklung des Spiels – immer mit dem Anspruch, Inhalte zu liefern, die sowohl Einsicht als auch Emotion vermitteln.