Während die FIFA Weltmeisterschaft 2026 näher rückt, die in den Vereinigten Staaten, Mexiko und Kanada ausgetragen wird, steigt die Vorfreude auf das, was die FIFA als ihr größtes Turnier aller Zeiten bezeichnet. Doch inmitten der Aufregung hat ein Gremium von Autoren und Redakteuren von GOAL einen kritischen Blick geworfen und dabei mehrere traditionelle Großmächte identifiziert, von denen sie glauben, dass sie vor einer erheblichen Enttäuschung stehen.
Brasiliens unsicherer Weg unter Ancelotti
Brasilien, ein ewiger Favorit, wird von GOAL-Autoren wie Mark Doyle und Chris Burton kritisch beäugt. Trotz der einjährigen Amtszeit von Trainer Carlo Ancelotti soll das Team „still haven’t quite clicked“. Doyle hebt Ancelottis eigenes Eingeständnis hervor, dass „the squad is short on cover in several areas“. Auch die Sorge um das Alter des Kaders wächst: 16 der 26 Spieler sind 28 Jahre oder älter, was sich potenziell auf die Geschwindigkeit in der Abwehr auswirken könnte. Diese Faktorenkombination könnte dazu führen, dass Brasilien einen unerwartet frühen Abschied nimmt, möglicherweise im Sechzehntelfinale, und die Hoffnungen auf einen sechsten Weltmeistertitel trübt.
Deutschlands schwindender „Angstfaktor“ und Englands Abhängigkeit
Deutschland, ein weiterer Fußballgigant, wird ebenfalls ein schwieriges Turnier vorhergesagt. Krishan Davis und Alex Labidou von GOAL verweisen auf eine konstante Unterperformance bei großen Turnieren, seit sie das Halbfinale der Euro 2016 erreichten. Davis erklärt: „Germany haven’t performed at a major tournament since reaching the semi-finals of Euro 2016, and there’s not really anything about the current squad that convinces me things are going to be any different this time around.“ Schwachstellen auf dem gesamten Spielfeld, ein wahrgenommener Mangel am „Angstfaktor“ früherer Generationen und Kritik an den Taktiken von Trainer Julian Nagelsmann tragen zu dieser Besorgnis bei. Ihr dynamischer, aber inkonsistenter Angriff könnte sogar zu einem schockierenden Vorrunden-Aus gegen Teams wie Curaçao oder Ecuador führen.
England, trotz einer historischen Qualifikationskampagne, steht ebenfalls prominent auf der Liste der potenziellen Enttäuschungen. Tom Maston verweist auf enttäuschende Freundschaftsspielergebnisse gegen WM-Nationen und die Schwierigkeiten von Trainer Thomas Tuchel, seine bevorzugte Mannschaft aufzustellen. Eine erhebliche Sorge betrifft die defensive Stabilität des Teams, die stark davon abhängt, dass John Stones fit bleibt. Maston spricht eine deutliche Warnung aus: „The Three Lions are one Harry Kane injury away from disaster while their defence is reliant on John Stones remaining fit if it is to hold up against the best attacks.“ Faktoren wie ein fremdes Klima und eine potenziell schwierige Auslosung in der K.o.-Phase könnten England daran hindern, das Viertelfinale zu erreichen.
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Weitere Anwärter auf ein frühes Ausscheiden
Mehrere andere prominente Nationen werden ebenfalls voraussichtlich unter ihren Möglichkeiten bleiben. Argentinien hat laut Tom Hindle seinen Kader seit 2022 nicht erneuert, wodurch die Spieler vier Jahre älter sind und es an wertvoller Veteranenerfahrung mangelt. Eine Unterperformance von Schlüsselspielern wie Alexis Mac Allister und Rodrigo De Paul, gepaart mit einem wenig überzeugenden Spielaufbau, macht ein Viertelfinal-Aus für den amtierenden Champion denkbar.
Die Niederlande könnten, wie von Amee Ruszkai und Peter McVitie vorhergesagt, einem „brutal frühen Ausscheiden“ gegenüberstehen. Ein potenziell schwieriges Sechzehntelfinal-Duell, möglicherweise gegen Marokko, kombiniert mit Fragen zur Form wichtiger Stammspieler, einem Problem auf der Linksverteidigerposition und besorgniserregenden jüngsten Ergebnissen – darunter eine 1:0-Freundschaftsspielniederlage gegen Algerien – lassen Zweifel aufkommen. Trainer Ronald Koeman soll Schwierigkeiten haben, das Beste aus seinem Team herauszuholen.
Spanien, obwohl von vielen als potenzieller Tiefstarter gehandelt, ist laut Stephen Darwin massiv von Lamine Yamal abhängig, der verletzt und überlastet ins Turnier geht. Kroatien wird von Ryan Tolmich als Team mit „Flop-Potenzial“ identifiziert, aufgrund eines „alten“ Kaders. Uruguays „chaotische“ Aufstellung und Senegals anhaltende „Verbandsprobleme“ setzen sie ebenfalls auf die GOAL-Liste der Teams, die die Erwartungen nicht erfüllen könnten.
Während das erweiterte Teilnehmerfeld und das Weiterkommen der meisten Drittplatzierten eine zusätzliche Schutzschicht gegen Ausrutscher in der Gruppenphase bieten, unterstreichen diese Vorhersagen die inhärenten Herausforderungen und die Unvorhersehbarkeit der Weltmeisterschaft, selbst für die traditionellen Giganten des Fußballs.
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Quellen: www.goal.com
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