Xabi Alonsos Entscheidung über Man United nach seinem Abschied aus Madrid bereits klar
Die jüngste Trainersuche bei Manchester United hat erneut das Interesse an Xabi Alonso geweckt. Trotz seiner plötzlichen Verfügbarkeit nach dem Abschied von Real Madrid deutet jedoch vieles darauf hin, dass Old Trafford nicht zu seinen unmittelbaren Plänen gehört.
Alonso verließ den spanischen Spitzenklub Anfang dieser Woche und beendete damit eine kurze, aber intensive Zeit als Cheftrainer. Der Zeitpunkt seiner Entscheidung mitten in der europäischen Saison hat unweigerlich das Interesse aus England neu entfacht, wo sein Ruf als zukünftiger Toptrainer ungebrochen ist.
Alonsos Abschied aus Madrid liefert Kontext, aber keinen Schwung
Real Madrid bestätigte am Montag, dass Alonso nach der Niederlage gegen den FC Barcelona im Finale des spanischen Supercups zurückgetreten war. Zum Zeitpunkt seines Abgangs lag Madrid in der Liga vier Punkte hinter dem Erzrivalen und belegte nach sechs Spielen den siebten Platz in der Champions-League-Tabelle.
Der 44-Jährige war im vergangenen Sommer von Bayer Leverkusen gekommen und wurde durch den ehemaligen Vereinsverteidiger Álvaro Arbeloa ersetzt.
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In einer Mitteilung hob Real Madrid Alonsos langjährige Verbindung zum Verein hervor, bezeichnete ihn als „Legende von Real Madrid“ und dankte ihm sowie seinem Trainerstab für die geleistete Arbeit während seiner kurzen Amtszeit.
Englische Klubs behalten die Lage im Blick
Alonsos Name kursiert schon seit Längerem in Kreisen der Premier League. Als ehemaliger Liverpool-Spieler wurde er in der britischen Presse bereits mit Manchester City als möglicher langfristiger Nachfolger von Pep Guardiola in Verbindung gebracht. Auch bei Liverpool fiel sein Name angesichts einer schwierigen Saison unter Arne Slot.
Diese Gespräche fanden bereits vor seinem Wechsel zu Real Madrid statt und spiegeln eher eine grundsätzliche Bewunderung für sein taktisches Profil wider als eine Reaktion auf eine konkrete freie Stelle.
Uniteds Vergangenheit mit Alonso erschwert eine Rückkehr
Die Lage bei Manchester United hat sich nach der Entlassung von Rúben Amorim verändert und eine neue Debatte über langfristige Optionen entfacht. Alonso wurde allerdings schon früher in Betracht gezogen und damals nicht verpflichtet.
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Laut Daily Mail prüfte United im Sommer 2025 eine Verpflichtung von Alonso, entschied sich dann aber, mit Erik ten Hag weiterzumachen. Diese Überlegung verlief im Sande, nachdem Alonso das Angebot, die Mannschaft in Old Trafford zu übernehmen, ablehnte.
Für United ist das nicht unerheblich.
Obwohl Alonso derzeit vereinslos ist und United erneut eine dauerhafte Lösung sucht, deutet seine frühere Entscheidung darauf hin, dass diese Aufgabe nicht mit seiner langfristigen Vision übereinstimmt.
Der Klub wird voraussichtlich einen Interimstrainer für den Rest der Saison ernennen Michael Carrick gilt als aussichtsreichster Kandidat, bevor im Sommer eine dauerhafte Lösung gefunden werden soll. Trotz Alonsos Qualifikationen könnte sich United erneut anderweitig umsehen müssen.
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Quellen: SPORTbible, Daily Mail
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