George Russel

Antriebsaggregat-Ausfall stoppt Russells dominantes Kanada-Grand-Prix-Wochenende inmitten des Antonelli-Dramas

Ein Antriebsaggregat-Ausfall beendete George Russells dominantes Kanada-GP-Wochenende, das auch von Spannungen mit Teamkollege Antonelli geprägt war.

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George Russells vielversprechender Großer Preis von Kanada fand in Runde 30 ein abruptes und frustrierendes Ende, als ein Ausfall des Antriebsaggregats den Mercedes-Piloten zwang, ein Rennen aufzugeben, das er von der Pole Position aus gestartet hatte. Der Ausfall des 28-Jährigen ist sein erstes Did Not Finish (DNF) seit Silverstone 2024.

Der Vorfall, den Sky Sports‘ Ted Kravitz als Ausfall des Antriebsaggregats bestätigte, führte dazu, dass Russells Wagen jegliche Leistung verlor und ihn stranden ließ. „Alles ging plötzlich aus. Motor stoppte, keine Elektronik… mir fehlen gerade etwas die Worte. Ich kann nicht viel mehr sagen“, erklärte ein sichtlich frustrierter Russell, nachdem er aus seinem Wagen gestiegen war und seine Handschuhe und Kopfstütze entnervt weggeworfen hatte.

Teamkollegen-Spannungen schwelten das ganze Wochenende über

Russells Wochenende war zwar leistungstechnisch stark, wurde aber auch von bemerkenswertem Drama auf der Strecke mit seinem Mercedes-Teamkollegen Kimi Antonelli überschattet. Die Reibereien begannen früh, als Antonelli sich im Sprintrennen zweimal im Gras wiederfand. Die Spannung eskalierte während des Qualifyings und des Hauptrennens, wo Antonelli im Teamfunk lautstark eine Strafe für Russell forderte, wegen eines von ihm als „unartiges Manöver“ bezeichneten Vorgangs.

An einem Punkt wurde Antonelli angewiesen, eine Position an Russell zurückzugeben, eine Anweisung, die er hinterfragte. Der Teamchef, Toto Wolff, griff schließlich ein und sagte Antonelli: „Können wir uns bitte auf das Fahren konzentrieren und nicht auf das Gejammer im Funk?“ Der interne Kampf führte dazu, dass Russell letztendlich die Pole Position sicherte, einen Platz, den Antonelli abtreten musste.

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Ein Wochenende voller Höhen und Tiefen

Trotz des späteren Ausfalls zeigte Russell während des gesamten Kanada-Grand-Prix-Wochenendes eine starke Form. Er sicherte sich nicht nur die Pole Position, sondern gewann auch das Sprintrennen, was das Potenzial des Wagens und sein eigenes fahrerisches Können unter Beweis stellte. Seine Kommentare nach dem Rennen spiegelten eine Mischung aus Zufriedenheit mit seiner Leistung und tiefer Frustration über das Ergebnis wider. „Ich führte, bevor ich aufhörte. Ich hatte einen guten Kampf mit Kimi. Von meiner Seite aus hätte ich an diesem Wochenende nicht viel mehr tun können. Ich bin ziemlich frustriert über das, was passiert ist, aber ich gehe zufrieden“, bemerkte Russell und reflektierte über seine Verfolgung der Weltmeisterschaft.

Der Formel-1-Kalender wechselt in den kommenden Wochen schnell zu einer Reihe europäischer Rennen, darunter der GP von Monaco (5.-7. Juni), der GP von Barcelona (12.-14. Juni), der GP von Österreich (26.-28. Juni), der GP von Großbritannien (3.-5. Juli) und der GP von Belgien, was Russell sofortige Gelegenheiten bietet, sich von diesem Rückschlag zu erholen.

Quellen: www.sportbible.com, www.sky.com

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