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Everton muss Burnley 40 Millionen Pfund nach wegweisendem PSR-Urteil zahlen

Everton muss Burnley 40 Millionen Pfund zahlen, nachdem ein wegweisendes PSR-Urteil sie für Verstöße gegen die Finanzregeln der Premier League haftbar gemach…

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Einem Bericht von GiveMeSport zufolge wurde Everton dazu verurteilt, Burnley 40 Millionen Pfund zu zahlen. Dies ist das Ergebnis eines Rechtsstreits, der aus Verstößen gegen die Profitability and Sustainability Rules (PSR) der Premier League resultierte. Die am Mittwochnachmittag verkündete Entscheidung markiert einen bedeutenden Moment im englischen Fußball und könnte einen wichtigen Präzedenzfall für zukünftige Financial Fair Play-Streitigkeiten schaffen.

Der Streit dreht sich um Evertons finanzielles Verhalten während der Saison 2021/22. Der Verein aus Merseyside erhielt 2023 zunächst einen Abzug von 10 Punkten von der Premier League wegen Regelverstößen, eine Sanktion, die Anfang 2024 nach einem Einspruch auf sechs Punkte reduziert wurde. Burnleys Hauptargument war, dass Everton, wäre dieser Punktabzug bereits in der Saison 2021/22 angewendet worden, an ihrer Stelle aus der höchsten Spielklasse abgestiegen wäre.

In der Saison 2021/22:

  • Everton beendete die Saison auf Platz 16 mit 39 Punkten.
  • Burnley beendete die Saison auf Platz 18 und stieg in die Championship ab.

Burnley behauptete, dass ihr anschließender Abstieg zu Einnahmeverlusten in Millionenhöhe führte, ein finanzieller Schlag, für den sie Entschädigung forderten. Laut The Lawyer hatte Burnley ursprünglich mindestens 50 Millionen Pfund Schadenersatz von Everton gefordert.

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Auswirkungen auf zukünftige PSR-Fälle

Die Entscheidung gilt als die erste ihrer Art, die eine direkte finanzielle Entschädigungsverbindung zwischen den PSR-Verstößen eines Vereins und dem sportlichen und finanziellen Nachteil eines anderen Vereins herstellt. Obwohl auch andere Vereine, darunter Leicester City, Leeds, Nottingham Forest und Southampton, Klagen gegen Everton geplant hatten, ließen sie ihre Forderungen später fallen.

Evertons amerikanische Führungsebene, die Friedkin Group, beabsichtigt Berichten zufolge, gegen die Entscheidung Berufung einzulegen. Der Ausgang dieser Berufung wird in der gesamten Fußballwelt genau beobachtet werden, insbesondere von Vereinen, die in laufende oder potenzielle PSR-Untersuchungen verwickelt sind.

Das Urteil hat erhebliche Bedeutung für Manchester City, das derzeit mit 115 Anklagepunkten wegen Verstößen gegen die Premier League-Regeln konfrontiert ist. Mehrere Premier League-Vereine sollen bereits Rechtsbeistand engagiert haben, um Manchester City auf Entschädigung zu verklagen, sollte der Verein in seinem umfangreichen Anklagefall der Verletzung der Liga-Regeln für schuldig befunden werden. Der durch das Everton-Burnley-Urteil geschaffene Präzedenzfall könnte daher weitreichende finanzielle Auswirkungen für den amtierenden Meister und seine Rivalen haben.

Quellen: www.givemesport.com

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