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Trump überschattet UFC-Kampfnacht im Weißen Haus

Die UFC veranstaltet eine Kampfnacht im Weißen Haus, die durch Donald Trumps Präsenz und die politische Symbolik überschattet wird.

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Eine Kampfnacht wie keine andere

Die UFC bereitet sich auf eine der merkwürdigsten Nächte ihrer Geschichte vor.

Am Sonntag wird die Promotion eine Kampfkart im Weißen Haus veranstalten und damit eines der mächtigsten politischen Symbole Amerikas zur Kulisse für professionelle Käfigkämpfe machen. Offiziell haben UFC-Verantwortliche die Veranstaltung eher als Feier der amerikanischen Geschichte denn als politische Aussage präsentiert.

Doch diese Unterscheidung lässt sich nicht leicht aufrechterhalten.

Laut The Washington Post hat die UFC darauf bestanden, dass es bei der Veranstaltung nicht um Politik geht, auch wenn Donald Trump im Vorfeld kaum zu ignorieren war.

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Das Weiße Haus ist nicht einfach nur ein weiterer Veranstaltungsort. Es ist der Sitz der amerikanischen Macht. Stellt man einen Käfig auf sein Gelände, lädt Kämpfer ein, vor Kameras zu sprechen, wird die Botschaft größer als der Sport – ob die UFC das will oder nicht.

Trump als unsichtbarer Gast

Trump musste nicht am Podium stehen, um die Konversation zu dominieren.

Bei den Medienveranstaltungen vor dem Kampf in Washington schwebte sein Name über dem Raum. Kämpfer wurden nach ihm gefragt, Witze über seinen Geburtstag gemacht, und der Zeitpunkt der Veranstaltung machte den politischen Unterton nur noch schwerer zu übersehen.

Das ist die ungewöhnliche Spannung, die im Mittelpunkt der Veranstaltung steht. Die UFC will sie als patriotisches Glanzstück verkaufen. Doch für viele Beobachter wirkt sie auch wie ein Spektakel der Trump-Ära: laut, symbolträchtig und für das Fernsehen gemacht.

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Dana Whites lange Freundschaft mit Trump trägt nur zu dieser Interpretation bei. Der UFC-Chef hat seine Beziehung zum Präsidenten nie verheimlicht, und Trump hat die rohe Energie, den Prominentenstatus und das Gefühl der Konfrontation des Sports oft begrüßt.

Nun hat diese Beziehung dazu beigetragen, die UFC bis auf den Rasen des Weißen Hauses zu bringen.

Kämpfer im politischen Strudel

Die Athleten mögen zum Kämpfen da sein, doch sie wurden auch in das politische Theater rund um die Veranstaltung hineingezogen.

Einige haben mit Stolz über ihren Auftritt im Weißen Haus gesprochen. Andere wurden mit Fragen zu Liedern, Symbolik und der Bedeutung eines Kampfes auf einer so aufgeladenen Bühne konfrontiert. Sogar der Versuch, den Fokus auf den Sport zu legen, ist Teil der Geschichte geworden.

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Das ist das Problem, wenn man eine UFC-Veranstaltung im Weißen Haus platziert. Jeder Einmarsch, jede Flagge, jedes Zitat und jeder Kamerawinkel läuft Gefahr, politisch gelesen zu werden.

Für die Kämpfer mag es die größte Bühne ihrer Karriere sein. Für die UFC ist es ein einmaliges Promotion-Moment. Für Trump ist es, selbst in Abwesenheit, eine weitere Gelegenheit, die Gravitationskraft im Raum zu sein.

Eine Feier, die der Macht nicht entkommen kann

Die UFC kann die Veranstaltung eine Feier Amerikas nennen. In gewisser Hinsicht ist sie das auch.

Sie vereint Spektakel, Kampf, Prominenz und nationales Zeremoniell – allesamt tief in der modernen amerikanischen Kultur verwobene Elemente. Doch die Inszenierung im Weißen Haus verleiht dem Abend ein Gewicht, das keine Arena in Las Vegas oder New York erreichen könnte.

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Dies ist nicht einfach eine Kampfkart mit einer berühmten Kulisse. Es ist ein Sportereignis, das in einem politischen Symbol platziert ist, geformt von einem Präsidenten, der Aufmerksamkeit besser versteht als die meisten anderen.

Wenn die Käfigtür sich schließt, mag die UFC immer noch versuchen, den Fokus auf Schläge, Takedowns und Titel zu legen. Doch das größere Bild wird schwer zu vermeiden sein.

Im Weißen Haus wird selbst eine Kampfnacht zu einem Statement.

Quellen: www.washingtonpost.com

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