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Thierry Henry erklärt, warum Cristiano Ronaldo Portugal bei der Weltmeisterschaft zum Verhängnis werden könnte

Fußballlegende Thierry Henry kritisiert Cristiano Ronaldos Leistung und Entscheidungsfindung, was Portugal bei der WM teuer zu stehen kommen könnte.

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Portugals Auftaktspiel bei der Weltmeisterschaft gegen die DR Kongo, das mit einem überraschenden 1:1-Unentschieden endete, hat eine bedeutende Debatte ausgelöst, nicht zuletzt aufgrund der viralen Analyse der Fußballlegende Thierry Henry. Die scharfen Kommentare des ehemaligen Arsenal-Stürmers zur Leistung von Cristiano Ronaldo haben die Diskussionen über den Platz des 41-Jährigen in Roberto Martinez‘ Startelf für den Rest des Turniers intensiviert.

Ronaldo, der Geschichte schrieb, indem er bei seiner sechsten Weltmeisterschaft auflief, startete für Portugal im Sturm. Sein Einfluss auf das Spiel war jedoch merklich begrenzt. Obwohl Joao Neves Portugal in der sechsten Minute früh in Führung brachte, gelang der DR Kongo durch Yoane Wissa kurz vor der Halbzeit der Ausgleich und sicherte sich so einen Punkt.

Ronaldos begrenzter Einfluss gegen die DR Kongo

Während des Spiels verzeichnete Ronaldo laut GiveMeSport nur drei Torschüsse und 25 Ballkontakte gegen die DR Kongo – Statistiken, die das Bild eines Spielers zeichnen, der Schwierigkeiten hatte, das Geschehen zu beeinflussen. Henry hob nach dem Spiel auf FOX einen Moment hervor, in dem Bruno Fernandes sichtlich frustriert wirkte, als Ronaldo einen Schuss abgab, der einen möglichen Pass zu einem besser positionierten Mitspieler zu blockieren schien. Dieser spezielle Vorfall unterstrich Henrys umfassendere Besorgnis über Ronaldos Entscheidungsfindung.

Henry nahm in seiner Analyse nach dem Spiel kein Blatt vor den Mund. „Eines ist wichtig, Leute, bitte zu Hause: Die Mannschaft muss treffen. Nicht du musst treffen… Weil er treffen will, geht er in den Weg des Rückpasses, man sieht beide Spieler, und es ist einfacher für dich zu verteidigen. Und das ist mein Punkt: Die Mannschaft muss treffen. Nicht du“, erklärte Henry und deutete damit einen Mangel an Selbstlosigkeit in entscheidenden Offensivmomenten an.

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Die Debatte um Portugals Startstürmer

Das Unentschieden, gepaart mit Ronaldos verhaltener Leistung, hat eine wachsende Diskussion über seinen Startplatz in Portugals kommenden beiden Gruppenspielen angeheizt. Während Trainer Roberto Martinez Ronaldo stets unterstützt hat, wird der Ruf nach Alternativen lauter. GiveMeSport berichtete, dass die Forderungen nach einem Startelfeinsatz von Goncalo Ramos im nächsten Spiel Portugals zunehmen, da er eine andere Dynamik in den portugiesischen Angriff bringt.

Die Frage, die sich Martinez nun stellt, ist, ob er am Routinier festhalten oder frische Kräfte und einen anderen taktischen Ansatz einführen soll. Da Henrys Kritik in den sozialen Medien und der Fußballwelt widerhallt, ist der Druck auf Portugal, in den nächsten Spielen zu performen, und auf Martinez, eine entscheidende Wahl bezüglich seines Starstürmers zu treffen, zweifellos gestiegen.

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