Ralph Hasenhuttl

Interne Unruhen über die Anstellung seines Sohnes trugen zum Abgang von Hasenhüttl bei

Ralph Hasenhüttl war nur 44 Spiele lang Cheftrainer von Wolfsburg. Am Sonntag wurde der 57-jährige Österreicher als Trainer entlassen, und mit ihm ging auch sein Sohn, der 27-jährige Patrick Hasenhüttl,…

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Ralph Hasenhüttl war nur 44 Spiele lang Cheftrainer von Wolfsburg.


Am Sonntag wurde der 57-jährige Österreicher als Trainer entlassen, und mit ihm ging auch sein Sohn, der 27-jährige Patrick Hasenhüttl, der als Assistent tätig war.
Laut deutschen Medien war genau diese familiäre Konstellation einer der Gründe, warum es zu einem Abgang kam.


Hasenhüttl senior soll angeblich gefordert haben, dass sein Sohn eine Rolle im Trainerstab übernehmen muss, als Bedingung für die Unterschrift bei dem Verein.
Dies führte jedoch schnell zu Unzufriedenheit unter mehreren Mitarbeitern und im Vorstand.


Die Stimmung wurde zunehmend kritischer, je länger die Ergebnisse ausblieben und die Führung sich von den Entscheidungen ausgeschlossen fühlte.

Taktische Stagnation und der Verlust des Griffes über die Mannschaft


Obwohl Hasenhüttl eine Abfindung in Höhe von fünf Millionen Euro sicherte, blieb er in den Kulissen nicht vor Kritik verschont.


Mehrere Spieler sollen laut Heute ihre Frustration über die taktische Herangehensweise geäußert und sich über einen „Mangel an Ideen“ während der Videoanalysen beschwert haben.


Es war nicht nur auf dem Platz, dass es stockte.


Während eines geheimen Trainings wurden Jugendtrainer des Vereins – darunter der U19-Trainer Daniel Bauer – gebeten, das Gelände zu verlassen.


Ironischerweise ist es ausgerechnet Bauer, der nun die Verantwortung als interimistischer Cheftrainer übernommen hat.

Taktische Stagnation und der Verlust des Griffes über die Mannschaft


Wolfsburg liegt enttäuschenderweise auf dem 12. Platz in der Bundesliga, und der Verein hofft, mit Daniel Bauer an der Spitze den Saisonendspurt noch zu retten.


Am Freitag steht das Spiel gegen Hoffenheim an, während der Österreicher Patrick Wimmer und Co. die Saison auswärts gegen Gladbach beenden.


Hasenhüttl konnte seinen Stempel in Wolfsburg nie aufdrücken, und vielleicht war es der endgültige Fehler, dass er das Traineramt zu einer Familienangelegenheit machen wollte.

Quelle: Heute

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