Julian Alvarez kehrte am Montag zu medizinischen Untersuchungen in Atletico Madrids Trainingskomplex in Majadahonda zurück und arbeitete innerhalb von 48 Stunden im morgendlichen Training allein im Sturm, bevor er am Nachmittag zu seinen WM-Finalisten-Kollegen stieß.
Simeone gab sich nüchtern, als er auf einer Pressekonferenz am 8. August gefragt wurde, ob Barcelonas Interesse Atleticos Position noch verändern könne.
„Ich denke, die Situation ist sehr klar. Der Klub hat eine Entscheidung getroffen, die (CEO) Miguel Angel (Gil Marin) sehr gut erklärt hat“, sagte Simeone den Reportern.
„Aus sportlicher Sicht sind wir sehr glücklich, einen Fußballer wie Julian zu haben. Wir werden ihm helfen, sich weiter zu entwickeln, sich weiter zu verbessern und weiterhin Bestleistung zu bringen.“
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Atleticos CEO hat es bereits ausgeschlossen
Die Haltung ist nicht neu. In einem Interview im vergangenen Monat wählte Gil Marin ungewöhnlich deutliche Worte, um den Katalanen eine klare Absage zu erteilen.
„Wir wollen ihn nicht verkaufen, wir akzeptieren das Angebot über 100 Millionen Euro nicht, und wir würden auch keines über 150 Millionen oder 200 Millionen Euro akzeptieren“, sagte der Atletico-CEO.
„Bitte, lasst es einfach gut sein. Wir wollen ihn nicht verkaufen, und wir werden ihn nicht verkaufen. Hört auf zu drängen.“
Alvarez‘ Ausstiegsklausel liegt bei prohibitiven 500 Millionen Euro, und Atletico hat bereits eine Beschwerde bei der FIFA eingereicht, in der Barcelona eine unzulässige Kontaktaufnahme vorgeworfen wird. Reals Angebot über 150 Millionen Euro wurde im Juni abgelehnt.
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Alvarez hat seine Wahl öffentlich gemacht
Der Spieler war ebenso deutlich. Während Argentiniens Weg ins WM-Finale im Juli sprach Alvarez mit ESPN über einen Abgang im Sommer.
„Ich denke, das Beste für alle ist ein Transfer. Ich will meinen Traum erfüllen.“
Sein Umfeld hat inzwischen klargemacht, dass der Traum Barcelona heißt, und Joan Laporta hat gewarnt, dass unzufriedene Spieler schwer zu halten seien. Der Barcelona-Präsident hat den Gesprächen selbst eine weiche Frist gesetzt.
„Es ist ein sehr wichtiges Angebot für uns, und ein sehr gutes. Ja, es ist nicht unbegrenzt, und nun ja, wir werden ihm nach dem Ende der WM eine angemessene Zeit einräumen. Ich würde sagen bis Ende des Monats“, sagte Laporta.
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Arsenal wartet als Ausweichlösung ab
Arsenal hat die ganze Zeit über die Lage beobachtet und ist bereit zuzuschlagen, sollte Barcelonas Verfolgung scheitern. Den Gunners wurde Berichten zufolge mitgeteilt, dass Alvarez Barcelona wolle, und um ihn zu verpflichten, müssten sie noch immer ihren Transferrekord brechen.
Atletico startet am 19. August mit dem Spiel gegen Malaga in die La-Liga-Saison. Alvarez ist gemeldet, trainiert und steckt öffentlich in einer Pattsituation fest, an deren Ende keine Seite auch nur ansatzweise interessiert scheint.
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