Neurologist warns Musiala may need lifelong epilepsy medication - but Bayern back him to play on

Neurologe warnt: Musiala braucht möglicherweise lebenslang Epilepsie-Medikamente – doch Bayern lässt ihn weiterspielen

Ein führender deutscher Neurologe sagt, die Absence-Epilepsie, die zu Jamal Musialas beiden Zusammenbrüchen in der Saisonvorbereitung passt, sei sehr gut behandelbar, könne aber eine lebenslange Therapie erfordern. Bayern hat den…

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Der Experte, der dem, was Jamal Musiala widerfahren ist, einen Namen gab, tat dies nicht in einer Bayern-Mitteilung. Er tat es in den Spalten der Bild.

Professor Christoph Kleinschnitz, Direktor der Neurologie am Universitätsklinikum Essen, sagte der deutschen Boulevardzeitung, die beiden aufeinanderfolgenden Vorfälle passten zu einer Form der Absence-Epilepsie. Sein Urteil über Musialas Karriere fiel eindeutig aus.

„Sie ist sehr gut behandelbar, würde aber eine Langzeittherapie erfordern. Musiala kann weiter Fußball spielen“, sagte er.

Musiala war beim 3:1-Testspielsieg gegen RB Leipzig am Samstag auf dem Spielfeld zusammengesackt und ging drei Tage später erneut zu Boden, vier Minuten nach seiner Einwechslung beim 4:2-Auswärtssieg der Bayern in Heidenheim. Er wurde auf dem Spielfeld behandelt, bevor er den Platz verließ.

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Was die Diagnose tatsächlich bedeutet

Kleinschnitz hat Musiala nicht selbst untersucht und beschrieb das Muster aus der Distanz.

„Aus neurologischer Sicht könnte es sich möglicherweise um einen epileptischen Anfall handeln. Es könnte eine Form der Absence-Epilepsie sein, da Symptome wie kurze Phasen fehlender Ansprechbarkeit damit vereinbar sind“, sagte er.

Die Neurologin Dr. Regina Becker vom Neurozentrum München-Schwabing ging in Äußerungen, die Goal wiedergab, näher auf den Mechanismus ein. Die Absence-Epilepsie, so sagte sie, „hat ihren Ursprung im sogenannten Thalamus, dem Zwischenhirn, das das Bewusstsein steuert“, und trete normalerweise erstmals bei Kindern zwischen vier und zehn Jahren auf, weshalb eine Diagnose mit 23 Jahren ungewöhnlich sei.

Bei der Medikation herrscht Klarheit.

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„Das Mittel der Wahl ist Ethosuximid. Es ist im Grunde ein sehr gut verträgliches Medikament“, sagte Becker und fügte hinzu, dass die meisten Patienten damit „vollständig anfallsfrei“ würden. Trete die Erkrankung jedoch erstmals im Erwachsenenalter auf, „kann eine lebenslange Therapie notwendig sein“.

Musiala und Bayern äußern sich

Musiala selbst ist offen mit dem umgegangen, was ihm die Ärzte gesagt haben. In einer auf Instagram veröffentlichten Erklärung bezeichnete er die Anfälle als „kurz, vorübergehend“ und „behandelbar“ und führte sie auf eine neurologische Funktionsstörung zurück.

„Ich werde medizinisch hervorragend betreut und bin weiterhin sehr optimistisch“, schrieb er.

Bayern hat bekräftigt, dass seine Einsätze in beiden Testspielen von den Ärzten freigegeben waren. Vereinskreise sagten der Deutschen Presse-Agentur dpa, es gebe „keinen Hinweis darauf, dass der Spielmacher seine Karriere nicht auf höchstem Niveau fortsetzen kann“. Sportdirektor Max Eberl bestätigte anschließend, dass der Trainerstab von der Erkrankung wusste, als Musiala in Heidenheim eingewechselt wurde.

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Wann er zurückkehren könnte

Bayerns Bundesliga-Saison beginnt am Freitag, den 28. August, in der Allianz Arena gegen den VfB Stuttgart. Ein Einsatz Musialas ist nicht ausgeschlossen.

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