Nico Gonzalez

City einigt sich mit Liga-Rivalen auf 58-Millionen-Deal

Newcastle United steht kurz vor der Verpflichtung von Nico González. Manchester City und der Premier-League-Rivale haben sich mündlich geeinigt, die offizielle Bestätigung steht jedoch noch aus.

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Nur rund eineinhalb Jahre nach seinem Wechsel nach Manchester soll González den englischen Spitzenklub bereits wieder verlassen. City kann dabei fast die gesamte ursprüngliche Ablösesumme zurückholen.

Das Gesamtpaket soll 50 Millionen Pfund beziehungsweise rund 58 Millionen Euro umfassen. Newcastle zahlt demnach 47 Millionen Pfund garantiert und kann weitere drei Millionen an Bonuszahlungen überweisen.

González stimmt dem Wechsel zu

Die Gespräche zwischen den Vereinen machten innerhalb kurzer Zeit erhebliche Fortschritte. Der 24-Jährige hat Newcastle inzwischen seine Zustimmung gegeben und darf die letzten Schritte des Transfers absolvieren.

Wie Goal berichtet, handelt es sich bislang um eine mündliche Vereinbarung. Medizincheck, Verträge und Registrierung müssen noch abgeschlossen werden.

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González saß beim 2:1-Auftaktsieg gegen Bournemouth über die gesamte Spielzeit auf der Bank. Unter dem neuen Trainer Enzo Maresca war sein Platz im Mittelfeld ohnehin unsicher geworden.

Sein Vertrag bei Manchester City läuft noch bis 2029. Der englische Klub musste den Spanier deshalb nicht verkaufen, entschied sich angesichts der neuen Konkurrenz aber für eine schnelle Trennung.

City holt die Ablöse fast vollständig zurück

Manchester City verpflichtete González im Februar 2025 für knapp 50 Millionen Pfund vom FC Porto. Nun soll er für eine nahezu identische Summe weiterziehen.

Bei seiner Ankunft war der Mittelfeldspieler als Unterstützung während Rodris langer Verletzungspause vorgesehen. Er sollte der Mannschaft mehr Größe, Zweikampfstärke und Sicherheit im Spielaufbau geben.

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In der damaligen Vorstellung erklärte Manchester City, González könne sowohl gegnerische Angriffe unterbrechen als auch mit Tempo nach vorne spielen. Ausgebildet wurde er in Barcelonas berühmter La-Masia-Akademie.

Eine dauerhafte Rolle in der Startelf erkämpfte er sich jedoch nicht. Neue Investitionen haben seine Chancen auf regelmäßige Einsätze weiter verringert.

City kaufte Elliot Anderson für 116 Millionen Pfund und steht vor der Verpflichtung von Ayyoub Bouaddi. Laut The Guardian könnte der Erlös aus dem González-Verkauf zudem für einen Vorstoß bei Enzo Fernández genutzt werden.

Newcastle musste im Zentrum reagieren

Newcastle verlor im Sommer Bruno Guimarães an Arsenal und Sandro Tonali an Tottenham. Die beiden Verkäufe brachten enorme Einnahmen, hinterließen aber ein großes Loch im Mittelfeld.

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Beim 2:2 gegen Liverpool begann Trainer Matthias Jaissle mit dem 18-jährigen Sean Steur und dem 20-jährigen Lewis Miley. Erfahrung und körperliche Präsenz fehlten damit deutlich.

González kann als defensiver Mittelfeldspieler oder auf einer etwas offensiveren Position eingesetzt werden. Seine Vielseitigkeit macht ihn zu einer naheliegenden Lösung für den neu aufgebauten Kader.

The Times schreibt, dass Newcastle nach mehreren gescheiterten Versuchen bei anderen Kandidaten unmittelbar vor dem Abschluss des 50-Millionen-Transfers steht.

Der schnelle Abschied erzählt viel

González blieb in Manchester nicht ohne wichtige Momente. Im FA-Cup-Halbfinale gegen Southampton erzielte er den entscheidenden Treffer und schoss City ins Endspiel.

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Trotzdem verlässt ein langfristig verpflichteter Spieler den Klub nach nur 18 Monaten. Das zeigt, wie umfassend City seinen Kader nach dem Ende der Guardiola-Ära verändert.

Finanziell hält sich der Schaden in engen Grenzen. Newcastle erhält einen jungen Premier-League-erfahrenen Spieler, während City fast seine gesamte Investition zurückbekommt und Platz für die nächsten Millioneneinkäufe schafft.

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