Bodø/Glimt

Vier Minuten, die einen Europapokalabend auf den Kopf stellten

Bodø/Glimt steht nach einem 3:0 gegen NEC Nijmegen erneut in der Ligaphase der Champions League, nachdem eine frühe Rote Karte die Hoffnungen der Gäste schwer beschädigt hatte.

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Bodø/Glimt hat mit einem deutlichen Erfolg über NEC Nijmegen erneut die Ligaphase der Champions League erreicht. Der norwegische Meister gewann das Rückspiel im Aspmyra-Stadion mit 3:0 und setzte sich insgesamt mit 6:1 durch. Die entscheidende Szene ereignete sich jedoch, bevor die Partie richtig begonnen hatte.

Ein katastrophaler Start für NEC

NEC-Torhüter Gonzalo Crettaz wurde bereits in der vierten Minute vom Platz gestellt, nachdem er den Ball außerhalb seines Strafraums mit der Hand berührt hatte. Der Schlussmann war aus seinem Tor gekommen, um Ole Didrik Blomberg zu stoppen, traf den Ball dabei aber mit dem ausgestreckten Arm. Schiedsrichter Michael Oliver zeigte ihm unmittelbar die Rote Karte.

Wie im Livebericht von VG aus dem Aspmyra-Stadion beschrieben, reagierte NEC mit der Einwechslung von Ersatztorhüter Nikolas Polster für Stürmer Kaj Sierhuis. Die Niederländer mussten dadurch fast die gesamte Begegnung in Unterzahl bestreiten. Bodø/Glimt kontrollierte den Ball, konnte seinen Vorteil zunächst aber nicht in Tore umwandeln.

Zwei späte Tore brechen den Widerstand

NEC hielt bis zur Nachspielzeit der ersten Hälfte stand. Dann kombinierte Fredrik Bjørkan mit Sondre Auklend und schloss den sauber herausgespielten Angriff zum 1:0 ab. Vier Minuten später erhöhte Auklend nach einer Vorlage von Jens Petter Hauge und beseitigte damit die letzten Zweifel am Ausgang des Duells.

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Der dritte Treffer fiel in der 74. Minute, als ein Abschluss von Hauge durch NEC-Verteidiger Deveron Fonville ins eigene Tor abgefälscht wurde. Laut dem Bericht von Daniel Uccellieri für TuttomercatoWeb folgte das 3:0 auf einen 3:1-Erfolg von Bodø/Glimt im Hinspiel in den Niederlanden. NEC scheiterte somit mit einem Gesamtergebnis von 1:6 und spielt nun in der Europa League weiter.

Bodø/Glimt nutzt den Vorteil

Das Ergebnis vermittelt den Eindruck eines mühelosen Abends, doch der norwegische Meister musste nach dem frühen Platzverweis geduldig bleiben. NEC verteidigte tief, während Polster mehrere Abschlüsse parierte und sein Team bis kurz vor der Pause im Spiel hielt. Mit Bjørkans Führungstreffer änderte sich die Partie endgültig.

Für Bodø/Glimt ist die Qualifikation ein weiterer bemerkenswerter Erfolg auf europäischer Ebene. Der Klub hat sich mit mutigem Offensivfußball und einer starken Heimbilanz weit über Norwegens Grenzen hinaus Respekt verschafft. Die Rote Karte öffnete früh die Tür, doch erst Bodø/Glimts Kontrolle und Beharrlichkeit machten den Einzug vollkommen.

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