Franck Kessié

Ein alter Bekannter gefährdet Juventus’ Transferplan

Die Roma hat ihr Interesse an Franck Kessié verstärkt und setzt Juventus nach wochenlangem Zögern im Werben um den früheren Milan-Mittelfeldspieler unter Druck.

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Juventus schien im Rennen um Franck Kessié einen klaren Vorsprung zu besitzen, doch diese Position ist nicht mehr sicher. Die Roma ist in die Gespräche eingestiegen und hat Kontakt zum Umfeld des Mittelfeldspielers aufgenommen. Aus einer geduldigen Annäherung ist damit ein direktes Duell zwischen zwei Serie-A-Konkurrenten geworden.

Die Roma nutzt den entscheidenden Moment

Laut dem Bericht von Alessio Del Lungo für TuttomercatoWeb hatte Kessié nach dem Ende seiner Zeit bei Al-Ahli auf Juventus gewartet. Der Nationalspieler der Elfenbeinküste soll andere Angebote zurückgestellt und eine Fortsetzung seiner Karriere in der Saudi Pro League abgelehnt haben. Das Zögern der Turiner hat der Roma nun die Möglichkeit eröffnet, sich einzuschalten.

Gian Piero Gasperini könnte in den Verhandlungen eine wichtige Rolle spielen. Der Trainer arbeitete bereits in Kessiés Durchbruchssaison 2016/17 bei Atalanta mit ihm zusammen, bevor der Mittelfeldspieler zu AC Milan wechselte. Gasperini kennt daher sowohl seine Stärken als auch die taktischen Voraussetzungen, unter denen er seine beste Leistung zeigen kann.

Juventus bereitet die Antwort vor

Die Roma traf sich am Dienstagabend mit Kessiés Berater und versuchte, Juventus zuvorzukommen. Wie im aktuellen Bericht von Sky Sport Italia beschrieben, genießen die Turiner beim Spieler weiterhin Priorität und bieten einen Zweijahresvertrag mit Option auf eine weitere Saison. Luciano Spalletti soll ebenfalls darauf drängen, Kessié möglichst schnell in seinen Kader zu bekommen.

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Das Problem von Juventus liegt in der aktuellen Besetzung des Mittelfelds. Fabio Mirettis Wechsel zu Beşiktaş hat zwar Platz geschaffen, möglicherweise ist jedoch ein weiterer Abgang notwendig, bevor der Verein den Transfer abschließen will. Die Verantwortlichen müssen deshalb entscheiden, ob sie sofort handeln oder den Verlust ihres Wunschspielers riskieren.

Das Rennen bleibt offen

Kessié würde beiden Klubs Erfahrung und körperliche Präsenz bieten, ohne dass eine Ablösesumme fällig wäre. In der Serie A spielte er bereits für Atalanta und Milan, später stand er beim FC Barcelona und bei Al-Ahli unter Vertrag. Diese Laufbahn macht ihn zu einer attraktiven Lösung für Mannschaften, die sich kurzfristig verstärken wollen.

Bislang hat weder die Roma noch Juventus eine Einigung verkündet, weshalb das Interesse nicht mit einem abgeschlossenen Transfer verwechselt werden darf. Die Roma hat ihre Bemühungen verstärkt, während Juventus noch an weiteren Abgängen arbeitet. Entscheidend könnte nun sein, welcher Verein bereit ist, sein Angebot zuerst verbindlich abzuschließen.

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