Der 22-jährige senegalesische Nationalspieler war nach London geflogen, um die medizinische Untersuchung für einen Sechsjahresvertrag zu absolvieren, als Monaco einen Rückzieher machte und sich weigerte, das Deal-Sheet vor der Deadline am Dienstag um 23 Uhr zu unterschreiben.
Sky-Sports-Reporter Kaveh Solhekol gab Chelseas Reaktion aus dem Innern des Klubs wieder.
„Chelsea ist der Ansicht, dass Monaco nach dem Abbruch des Lamine-Camara-Deals in höchstem Maße unprofessionell gehandelt hat“, berichtete Solhekol.
David Ornstein von The Athletic bestätigte unabhängig davon, dass eine vollständige Vereinbarung zwischen den beiden Klubs schriftlich fixiert worden sei, bevor Monaco aus dem Geschäft ausstieg.
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Baloguns Everton-Rettung löste den Zusammenbruch aus
Die Kettenreaktion begann mit Folarin Balogun. Der geplante Wechsel des US-amerikanischen Nationalspielers von Monaco zu Everton war früher am Tag in ernste Schwierigkeiten geraten, was Monaco dazu bewog, Chelseas 47-Mio.-£-Angebot für Camara anzunehmen, um das Loch in der Kasse zu stopfen.
Als Everton mit neu verhandelten Konditionen zurückkam und der Balogun-Transfer wieder machbar erschien, entschied Monaco, dass ein zweiter Verkauf nicht mehr nötig sei, und ließ die Camara-Vereinbarung fallen, trotz einer nach Chelseas Darstellung bindenden schriftlichen Absprache.
Mit dem Ende des Transferfensters gebe es keinen realistischen Weg mehr, den Wechsel wiederzubeleben, berichtete Sky Sports.
Chelsea nach Fernández-Abgang unterbesetzt
Das Scheitern reißt ein Loch in Chelseas Mittelfeld. Enzo Fernández vollzog am selben Tag einen 125-Mio.-£-Wechsel zu Manchester City, eine Ablösesumme, die den gemeinsamen britischen Transferrekord einstellte, und Camara war als sein direkter Nachfolger vorgesehen.
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Späte Anfragen für Tottenhams Lucas Bergvall, Nottingham Forests Morgan Gibbs-White und Romas Manu Koné brachten vor Ende des Transferfensters nichts ein. Camara bleibt die Saison über im Stade Louis-II. Auch Baloguns Everton-Wechsel platzte in den Schlussminuten, sodass auch er in Monaco bleibt.
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