Cody Gakpo hatte eine Einigung mit Manchester City. Was er nicht hatte, war Liverpools Erlaubnis, sie zu unterschreiben.
Diese Kluft zwischen dem, was der Spieler wollte, und dem, was Fenway Sports Group zulassen würde, erzwang am Montag ein persönliches Gespräch, bei dem sich Gakpo mit FSG-Verantwortlichen zusammensetzte, um das Scheitern des Wechsels zu besprechen. Über die Unterredung berichtete in den Niederlanden zuerst Eindhovens-Dagblad-Journalist Rik Elfrink, der das Treffen als Versuch beschrieb, das Verhältnis zwischen dem Flügelspieler und dem Klub zu klären, der seinen Abgang verhindert hatte.
Der 27-Jährige war am Folgetag wieder beim Team und absolvierte eine Einheit im Kraftraum des AXA Training Centre, gemeinsam mit Mannschaftskollegen, die am Dienstag über die 23-Uhr-Deadline hinaus im Klub geblieben waren.
Sky Sports: kein gleichwertiger Ersatz
Citys Vorstoß, ein Basisangebot von 75 Mio. £ plus 5 Mio. £ an Boni, wurde von Liverpool klar abgelehnt. Sky Sports berichtet, der Klub sei nicht bereit gewesen, ihn ziehen zu lassen, weil man Bedenken hatte, einen gleichwertigen Ersatz zu finden.
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David Ornstein von The Athletic bestätigte dieselbe Summe und das endgültige Scheitern.
„Manchester Citys Angebot über 75 Mio. £ + 5 Mio. £ wurde von #LFC abgelehnt, das Werben ist beendet, in direktem Austausch zwischen allen Seiten bestätigt“, schrieb Ornstein.
Liverpool hatte zwei Alternativen verfolgt, Brightons Yankuba Minteh und Ismaila Sarr von Crystal Palace, und war bei beiden abgeblitzt. Stattdessen schloss der Klub das Transferfenster mit der Verpflichtung von Bradley Barcola von Paris Saint-Germain für eine Berichten zufolge 106 Mio. £ hohe Ablösesumme ab, eine Ergänzung, die Cheftrainer Andoni Iraola eine weitere Option für die Außenbahn gab, aber keinen Platz freimachte, um Gakpo ziehen zu lassen.
FSGs Urteil stand schon Wochen zuvor fest
Trotz aller persönlichen Bedingungen und der Berichten zufolge vorhandenen Begeisterung des Spielers war das nie eine Entscheidung, die der Flügelspieler hätte durchsetzen können. FSG war zu einem, wie Teamtalk es beschrieb, einstimmigen Urteil gekommen, dass Gakpo diesen Sommer nicht zum Verkauf stehe. Der Klub erklärte, man habe „keinerlei Absicht, den niederländischen Nationalspieler ziehen zu lassen“, und habe es mit einem Verkauf nicht eilig.
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Gakpo ist als einer von Liverpools effektivsten Angreifern in die Saison gestartet, was die Haltung der Eigentümer selbst nach Citys Angebot schwer zu ändern machte. Seine Teilnahme an der Trainingseinheit am Dienstag war das bislang deutlichste Signal, dass sich die Verantwortlichen an der Anfield Road durchgesetzt hatten, zumindest für dieses Transferfenster.
Liverpool reist am Freitag nach Ipswich, und Gakpo wird voraussichtlich zu Iraolas Kader an der Portman Road gehören.
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