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Donald Trump entfacht Falkland-Streit nach hoher FIFA-Geldstrafe für Argentinien

Argentiniens Präsident Milei droht mit Sanktionen wegen Falkland-Öl, während Trump die US-Position infrage stellt und FIFA Argentinien bestraft.

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Argentiniens Präsident Javier Milei hat sich in einer nationalen Ansprache geäußert und Wirtschaftssanktionen gegen Unternehmen angedroht, die Öl nahe der Falklandinseln, in Argentinien als Las Malvinas bekannt, fördern. Die Intervention erfolgt inmitten erneuter Spannungen um das umstrittene Gebiet, Wochen nachdem die FIFA den argentinischen Fußballverband (AFA) wegen eines kontroversen Banners mit einer Geldstrafe belegt hatte und Donald Trump neue Fragen bezüglich der amerikanischen Position zu den Inseln aufgeworfen hat.

Laut BBC News richtet sich Mileis Warnung speziell an Unternehmen, die an Explorationsarbeiten im Ölfeld Sea Lion beteiligt sind, das sich etwa 130 Meilen von den Falklandinseln entfernt befindet. Britische und israelische Firmen sollen dort den Betrieb aufnehmen; das Feld soll schätzungsweise 1,7 Milliarden Barrel Öl enthalten – erheblich mehr als die rund 300 Millionen Barrel, die mit dem Rosebank-Feld in der Nordsee verbunden sind.

Argentinien verfügt bereits über Gesetze, die es ihm ermöglichen, Beschränkungen für Ölunternehmen zu verhängen, die an Projekten rund um die Falklandinseln teilnehmen, die Buenos Aires als unautorisiert betrachtet. Mileis jüngste Intervention deutet darauf hin, dass seine Regierung nun versuchen könnte, diese Befugnisse stärker zu nutzen, während das Sea-Lion-Projekt voranschreitet.

Trumps Einfluss und die feste Haltung des Vereinigten Königreichs

Der Streit hat auch durch Kommentare von Donald Trump neue politische Bedeutung erhalten. Sky News berichtete, dass Trump sich weigerte, Großbritannien im Falle eines weiteren Konflikts um die Falklandinseln Unterstützung zuzusagen, als er zu diesem Thema befragt wurde.

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Im Gespräch mit GB News reflektierte Trump über den Falklandkrieg von 1982 und verwies auf die beträchtliche Entfernung zwischen Großbritannien und den Inseln. Er verknüpfte das Thema auch mit seiner Kritik an Großbritanniens Rolle während des Iran-Krieges und behauptete, das Vereinigte Königreich sei den Vereinigten Staaten nicht „zur Hilfe geeilt“.

Sky News merkte an, dass Berichte bereits darauf hingedeutet hatten, Washington könnte seine Position zur britischen Souveränität über das Gebiet überdenken, während eine interne Pentagon-E-Mail, die Anfang 2026 durchgesickert war, darauf hinwies, dass die US-Position zu den Inseln möglicherweise überprüft werden könnte. Die Vereinigten Staaten unterstützten Großbritannien nach der argentinischen Invasion von 1982, haben aber traditionell eine neutrale Position im Souveränitätsstreit eingenommen.

Milei hat unterdessen argumentiert, dass das politische Klima Argentiniens langjährigem Anspruch zunehmend günstig sei, erklärte, dass die „Winde des Wandels“ in Richtung Buenos Aires wehen, und beschrieb die Entwicklung des Ölfeldes Sea Lion als „klare und gegenwärtige Gefahr“.

Das Vereinigte Königreich hat darauf reagiert, indem es seine langjährige Position bekräftigte. Wie sowohl BBC News als auch Sky News berichteten, vertritt die britische Regierung die Auffassung, dass die Bewohner der Falklandinseln das Recht haben, ihre eigene politische Zukunft zu bestimmen, und dass die Inseln so lange ein britisches Überseegebiet bleiben werden, wie dies den Wünschen ihrer Bewohner entspricht.

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Ein Sprecher der britischen Regierung sagte Sky News, dass Großbritanniens Position „langjährig und unerschütterlich“ bleibe und betonte, dass die Inseln „gemäß den Wünschen der Falklandinsulaner ein britisches Überseegebiet sind und bleiben werden“.

Diese Position wird durch das Referendum von 2013 gestützt, bei dem 99,8 % der teilnehmenden Falklandinsulaner dafür stimmten, ihren Status als britisches Überseegebiet beizubehalten. Downing Street hat auch betont, dass das Prinzip der Selbstbestimmung die Fähigkeit der Inselbewohner einschließt, ihre eigenen natürlichen Ressourcen zu nutzen.

Der britische Verteidigungsminister Wes Streeting hat Mileis jüngste Rhetorik zurückgewiesen und argumentiert, dass sie mehr über die Innenpolitik Argentiniens aussagt als über die Zukunft der Falklandinseln.

Politischer Zündpunkt im Fußball

Der langjährige Souveränitätsstreit hat sich auch auf die größte Bühne des Fußballs ausgewirkt. BBC News berichtete, dass der argentinische Fußballverband von der FIFA mit einer Geldstrafe von 235.000 Pfund belegt wurde, nachdem nach Argentiniens Halbfinalsieg bei der Weltmeisterschaft 2026 gegen England ein politisch aufgeladenes Banner gezeigt worden war.

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Das Banner zeigte prominent die Worte „Las Malvinas Son Argentinas“ – „Die Falklandinseln sind argentinisch“ – und brachte damit eines der sensibelsten politischen Themen Argentiniens in die Feierlichkeiten rund um die Nationalmannschaft.

Die gemeldete Strafe umfasste eine sofort fällige Geldstrafe von 89.000 Pfund an die FIFA, wobei weitere 73.000 Pfund zur Bewährung ausgesetzt und weitere 73.000 Pfund für Antidiskriminierungsarbeit des argentinischen Verbandes vorgesehen wurden.

Die Kontroverse unterstrich, wie tief der Falkland-Streit mehr als vier Jahrzehnte nach dem Krieg von 1982 im argentinischen Nationalbewusstsein verankert ist. Angesichts der nun geplanten großen Ölförderung rund um die Inseln, Mileis zunehmend selbstbewusster Haltung und Trumps Unsicherheit bezüglich Washingtons Position ist ein Thema, das nie ganz aus den britisch-argentinischen Beziehungen verschwunden war, erneut fest in den internationalen Fokus gerückt.

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