Für viele, die seine ruhmreiche Trainerkarriere verfolgten, überraschend, hat sich Sir Alex Ferguson in die anhaltende GOAT-Debatte (Greatest Of All Time) des Fußballs eingeschaltet und reiht Lionel Messi vor Diego Maradona ein. Der ehemalige Trainer von Manchester United, lange bekannt für seine vehemente Unterstützung von Cristiano Ronaldo, schloss sich Graeme Souness in einer Diskussion an, die Messis bemerkenswerte Langlebigkeit an der Spitze des Sports hervorhebt.
Die Debatte gewann neue Relevanz nach Messis inspirierenden Leistungen bei der Weltmeisterschaft 2026, wo er im Alter von 39 Jahren Argentinien ins Finale führte, bevor er am 19. Juli 2026 im New York New Jersey Stadium einen zweiten aufeinanderfolgenden Titel verpasste. Diese spektakuläre Kampagne ging seiner Ankündigung des Rücktritts aus der Nationalmannschaft voraus und festigte seinen Platz in der Fußballgeschichte weiter.
Fergusons überraschendes Urteil
Fergusons Meinung entstand aus einem früheren hitzigen Schlagabtausch zwischen Souness und dem schottischen Sportjournalisten Hugh McIlvanney, der im Januar 2019 verstarb. McIlvanney war fest davon überzeugt, dass Maradona überlegen war, und sagte berühmt: „Es ist mir egal, gegen wen du gespielt hast. Es ist Diego.“ Souness, der Maradona während seiner Spielerkarriere mehrfach gegenübergestanden hatte, vertrat eine gegenteilige Ansicht.
„Schau, ich habe fünfmal gegen Maradona gespielt und ich sage dir – Messi“, behauptete Souness während ihrer Debatte, wie The Times berichtete. Sir Alex Ferguson, der über diese Diskussion nachdachte, stellte sich letztendlich auf die Seite von Souness und lieferte eine klare Begründung für seine Wahl.
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„Ich würde mich da Souness anschließen. Maradonas Karriere an der absoluten Spitze dauerte nur wenige Jahre“, erklärte Ferguson und deutete an, dass seine Überzeugung, dass Messi Maradona überlegen ist, sich bereits vor etwa acht Jahren verfestigte, noch bevor Messi den Weltmeistertitel 2022 gewann.
Langlebigkeit und Statistiken
Fergusons Argument basiert auf der anhaltenden Exzellenz, die Messi über einen längeren Zeitraum gezeigt hat. Während Maradona Argentiniens unbestreitbarer Held bei der Weltmeisterschaft 1986 war, war seine Hochphase, wie Ferguson bemerkte, vergleichsweise kurz. Messi hingegen hat fast zwei Jahrzehnte lang konstant auf höchstem Niveau gespielt, was in einem Weltmeistertitel und einem weiteren tiefen Vorstoß im Alter von 39 Jahren gipfelte.
Ein Blick auf ihre internationalen Karrieren für Argentinien verdeutlicht diesen Punkt weiter:
- Diego Maradona: 84 Einsätze, 32 Tore, 20 Vorlagen.
- Lionel Messi: 207 Einsätze, 125 Tore, 68 Vorlagen.
Diese Statistiken unterstreichen Messis anhaltende Präsenz und seine produktive Leistung auf der internationalen Bühne und bilden eine greifbare Grundlage für Fergusons Einschätzung. Obwohl die GOAT-Debatte subjektiv bleibt und andere Legenden wie die brasilianische Ikone Pelé einschließt, der drei Weltmeisterschaften (1958, 1962, 1970) gewann, fügt Fergusons unerwartete Unterstützung für Messi der Diskussion eine bedeutende Stimme hinzu, insbesondere angesichts seiner früheren Loyalitäten.
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