Enzo fernandez

Die 11 überteuertesten Transfers des Sommer-Transferfensters 2026 enthüllt

Das Sommer-Transferfenster 2026 brach Ausgabenrekorde, wobei 11 Transfers als deutlich überteuert galten und die ETVs um 614 Mio. € übertrafen.

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Das Sommer-Transferfenster 2026 hat alle bisherigen Ausgabenrekorde gebrochen, wobei allein fünf Deals die 100-Millionen-Euro-Marke überschritten. An der Spitze standen die Premier-League-Klubs, deren kollektive Ausgaben für Neuzugänge die 4-Milliarden-Euro-Marke (3,5 Mrd. £) überschritten und damit einen beispiellosen Maßstab für eine einzige Transferperiode setzten.

Inmitten dieses finanziellen Rausches hat eine Studie von FootballTransfers 11 Transfers als deutlich überteuert hervorgehoben. Diese Deals beliefen sich zusammen auf erstaunliche 614 Millionen Euro mehr als ihre geschätzten Transferwerte (ETVs), eine Metrik, die anhand Tausender historischer Transfers und umfangreicher In-Game-Datenpunkte berechnet wird.

Das Ausmaß der Mehrausgaben

Englische Spitzenklubs waren nicht nur die größten Geldgeber, sondern auch maßgeblich an den teuersten Transaktionen beteiligt. Manchester City vollzog den teuersten Transfer des Sommers und verpflichtete Enzo Fernandez vom FC Chelsea für 125 Millionen Pfund (145 Millionen Euro). City sicherte sich zudem Elliot Anderson für 116 Millionen Pfund (135 Millionen Euro), während Chelsea 117 Millionen Pfund (137,3 Millionen Euro) für Morgan Rogers von Aston Villa ausgab. Auch Real Madrids Verpflichtung von Yan Diomande von RB Leipzig für 115,7 Millionen Pfund (125 Millionen Euro) zählte zu den teuersten Deals des Sommers.

Die FootballTransfers-Studie identifizierte die überteuertesten Transfers, indem sie die tatsächlich gezahlte Ablösesumme mit dem ETV eines Spielers verglich. Die Top Fünf, die erhebliche Mehrausgaben aufzeigen, umfassen:

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  • Yan Diomande: Von RB Leipzig zu Real Madrid. Ablösesumme: 125 Millionen Euro, ETV: 51,8 Millionen Euro, Mehrausgabe: 73,2 Millionen Euro. Diomandes Wechsel wurde als chaotisch beschrieben, mit anfänglichen Verbindungen zu Liverpool und Paris Saint-Germain, bevor Real Madrid den Deal abschloss.
  • Mateus Fernandes: Von West Ham zu Tottenham Hotspur. Ablösesumme: 99 Millionen Euro, ETV: 28,7 Millionen Euro, Mehrausgabe: 70,3 Millionen Euro. Tottenham sicherte sich Fernandes trotz des Abstiegs von West Ham und wehrte das Interesse von Manchester United ab.
  • Elliot Anderson: Von Nottingham Forest zu Manchester City. Ablösesumme: 135 Millionen Euro, ETV: 69,4 Millionen Euro, Mehrausgabe: 65,6 Millionen Euro.
  • Morgan Rogers: Von Aston Villa zu Chelsea. Ablösesumme: 137,3 Millionen Euro, ETV: 73,4 Millionen Euro, Mehrausgabe: 63,9 Millionen Euro.
  • Enzo Fernandez: Von Chelsea zu Manchester City. Ablösesumme: 145 Millionen Euro, ETV: 83,3 Millionen Euro, Mehrausgabe: 61,7 Millionen Euro. Fernandez war ursprünglich 2023 für 121 Millionen Euro zu Chelsea gewechselt.

Hintergrund der überhöhten Ablösesummen

Mehrere weitere Transfers auf der Liste zeigten ebenfalls, dass Klubs weit über dem Marktwert zahlten. Chelseas Verpflichtung von Marco Palestra von Atalanta für 57 Millionen Euro beispielsweise bedeutete, fast das Fünffache seines ETV von 12,4 Millionen Euro auszugeben, obwohl der Spieler nur ein Jahr Serie-A-Erfahrung hatte. Ähnlich verhielt es sich mit Ayyoub Bouaddis 95-Millionen-Euro-Wechsel von Lille zu Manchester City, der nach beeindruckenden Leistungen während der Weltmeisterschaft 2026 erfolgte, aber immer noch eine Mehrausgabe von 51,5 Millionen Euro gegenüber seinem ETV von 43,5 Millionen Euro darstellte.

Tottenham Hotspur war ebenfalls an mehreren hochpreisigen Deals mit erheblichen Mehrausgaben beteiligt, darunter Sandro Tonali von Newcastle für 108 Millionen Euro (eine Mehrausgabe von 49,1 Millionen Euro) und Savio von Manchester City für 87,7 Millionen Euro (eine Mehrausgabe von 42,8 Millionen Euro). Savios Transfer brachte Manchester City bemerkenswerterweise über 60 Millionen Euro Gewinn ein, obwohl der Flügelspieler in zwei Saisons für den Klub nur zwei Premier-League-Tore erzielte. Goncalo Ramos‘ 74-Millionen-Euro-Transfer von Paris Saint-Germain zum AC Mailand schaffte es ebenfalls auf die Liste, wobei sein ETV von 31,8 Millionen Euro aufgrund mangelnder Spielzeit bei PSG niedrig war, trotz einer soliden Torquote von 0,64 Toren pro 90 Minuten in der Ligue 1.

Das Sommer-Transferfenster 2026 wird nicht nur für seine rekordverdächtigen Ausgaben in Erinnerung bleiben, sondern auch für die erheblichen Prämien, die Klubs bereit waren zu zahlen, oft weit über den geschätzten Marktwerten der Spieler.

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