Chelsea hat im Sommer mehr als 340 Millionen Pfund ausgegeben und rund 415 Millionen Pfund durch Verkäufe wieder eingenommen, und Gary Neville nutzte den ersten Super Sunday der Saison, um zu fragen, ob das Geld in die richtige Richtung geflossen ist. Aus der Sky-Sports-Kommentatorenkabine im Emirates kam er immer wieder auf denselben Abgang zurück: Enzo Fernandez, am Deadline Day des Transferfensters an Manchester City verkauft.
„Chelsea hat nach dem Abgang von Enzo Fernandez am Deadline Day des Transferfensters keinen neuen Mittelfeldspieler geholt. Enzo ist nicht wirklich ersetzt worden“, sagte Neville, wie Football365 berichtete.
Der 117-Millionen-Pfund-Neuzugang Morgan Rogers hatte Chelsea einen Traumstart beschert. Er brachte die Gäste im Emirates innerhalb von zwei Minuten in Führung, ehe Kai Havertz in der 25. Minute ausglich und Martin Odegaard fünf Minuten nach Wiederanpfiff den Endstand markierte.
Eine Dreierkette „völlig durcheinander“
Seine schärfste Analyse hob sich Neville für das auf, was passierte, sobald Arsenal ins Spiel fand. Chelseas Defensivstruktur, so sagte er den Zuschauern, zerlege sich selbst.
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„Wenn ich mir die Dreierkette anschaue, ist es fast so, als wären ihre Beine nicht mit den Hüften und die Hüften nicht mit dem Rumpf verbunden. Es ist fast so, als wären sie ein bisschen völlig durcheinander“, sagte Neville bei Sky Sports.
Fragen an Emi Martinez
Auch der Torhüter, den Chelsea in diesem Sommer geholt hat, blieb von der Bestandsaufnahme nicht verschont. Havertz‘ Ausgleich zog eine direkte Rüge nach sich.
„Ich glaube schon, dass Emi Martinez den halten muss. Chelsea hat ihn als Torhüter mit großer Persönlichkeit geholt, den großen Argentinier. Aber ich finde, den muss er halten, er geht zu spät runter“, sagte Neville.
Und trotzdem Top drei
Trotz aller Kritikpunkte fiel Nevilles Gesamteinschätzung von Alonsos Projekt auffallend positiv aus.
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„Ich denke, sie können Zweiter werden, Dritter ist das absolute Minimum, das ich Chelsea zutraue“, sagte er und ergänzte, er sei „so positiv wie seit drei, vier, fünf Jahren nicht mehr“ in Bezug auf Chelsea.
Alonso verwies auf Chelseas Verletztenliste, ohne sich dahinter zu verstecken.
„Man muss mit Verletzungen umgehen, dem Kader fehlen die verletzten Spieler. Diejenigen, die wir hatten, sind mit Vollgas rausgegangen“, sagte der Spanier.
„Es tut weh. Es tut weh, weil eine Niederlage wehtun muss.“
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