PGMOL (Professional Game Match Officials Limited), das die Schiedsrichter der Premier League verwaltet, hat sich am Sonntagabend an den Klub gewandt, um einzuräumen, dass Haalands entscheidender Treffer zur Überprüfung am Spielfeldrand an den Schiedsrichter hätte zurückgegeben werden müssen, bevor er anerkannt wurde. Das Ergebnis von 1:0 bleibt bestehen.
Haaland verwertete eine Flanke von Josko Gvardiol, die auf ihrem Weg United-Verteidiger Patrick Dorgu gestreift hatte, und überwand Torhüter Senne Lammens am langen Pfosten. Der Assistent hob die Fahne wegen Abseits. VAR Matt Donohue korrigierte die Entscheidung, beurteilte Haaland selbst als nicht im Abseits stehend und begründete dies damit, dass ein City-Spieler, der in einer Abseitsposition stand und vor ihm zum Ball lief, diesen nicht berührt habe.
Das Abseits, das der VAR durchwinkte
Das Schiedsrichter-Gremium erklärte, die fehlende Ballberührung des Spielers habe bedeutet, dass eine Abseitsentscheidung „subjektiv“ gewesen wäre, der VAR hätte den Fall aber dennoch an den Schiedsrichter weiterleiten müssen.
„In diesem Fall hat der VAR die wahrscheinliche Auswirkung seiner Position nicht erkannt und hätte eine Überprüfung auf dem Spielfeld empfehlen sollen“, heißt es in der Erklärung.
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„Manchester United wurde heute Abend kontaktiert, um einzuräumen, was wir als Fehleinschätzung ansehen“, ergänzte die Erklärung.
Eine interne Überprüfung des Vorfalls wird folgen.
Foden in der 23. Minute vom Platz gestellt
Manchester City spielte fast die gesamte Partie in Unterzahl. Phil Foden wurde in der 23. Minute wegen eines hohen Tritts gegen Bruno Fernandes vom Platz gestellt, sodass Pep Guardiolas Team United mit zehn Mann standhalten musste. Haalands Tor fiel 37 Minuten später, und es war der einzige Treffer des Derbys.
United-Trainer Michael Carrick bezeichnete das Fazit der Schiedsrichter nach dem Spiel als „besorgniserregend“.
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„Jede Saison kommen die Schiedsrichter zu unserem Klub und verbringen eine Stunde damit, die Regeln zu erklären, und dabei wirken sie so selbstsicher. Und dann machen fünf oder sechs Leute in der Premier League einen solchen Fehler, das ist inakzeptabel“, sagte Verteidiger Lisandro Martinez zu Sky Sports.
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