Richarlison accuses Brazilian presidential candidate of taking his £1.5m property without paying

Richarlison beschuldigt brasilianischen Präsidentschaftskandidaten, seine 1,5-Millionen-Pfund-Immobilie ohne Bezahlung übernommen zu haben

Fünf Tage vor der Stichwahl um die brasilianische Präsidentschaft hat Tottenham-Stürmer Richarlison seine Anschuldigung gegen Flavio Bolsonaro öffentlich gemacht und fordert Ermittlungen der Bundespolizei wegen des mutmaßlichen Diebstahls einer Privatinsel,…

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Richarlison hat seinen Inselstreit mitten in den brasilianischen Präsidentschaftswahlkampf getragen. Der Stürmer von Tottenham beschuldigt Flavio Bolsonaro, den Senator und Stichwahl-Kandidaten, sich eine Immobilie vor der Küste von Rio de Janeiro angeeignet zu haben, die laut dem Spieler ihm gehört.

Der 29-Jährige hat gefordert, dass die Bundespolizei Ermittlungen aufnimmt, hat den Vorwurf auf seinen eigenen Social-Media-Kanälen öffentlich gemacht und neben Bolsonaro einen zweiten Mann benannt.

„In 24 Stunden haben sie sich die Insel genommen“

Richarlison sagt, er habe die Insel zwischen 2020 und 2021 während der Pandemie gekauft, und mehrere Käufer seien später an ihn herangetreten.

„Zwischen 2020 und 2021 habe ich die Insel gekauft. Mehrere potenzielle Käufer meldeten sich daraufhin, aber ich wollte sie nicht verkaufen“, sagte er.

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Der Spieler behauptet weiter, dass sich der Senator und ein Vertrauter die Immobilie trotzdem angeeignet hätten.

„Flavio Bolsonaro und dieser Typ Willian Tomas sind dorthin gefahren und haben sich in 24 Stunden die Insel angeeignet“, sagte Richarlison.

Er beziffert seine Investition auf rund 10 Millionen Real, umgerechnet etwa 1,5 Millionen Pfund, und sagt, davon habe er bislang nichts zurückbekommen.

„Ich bitte die Bundespolizei um Hilfe und um ordentliche Ermittlungen, denn wir wollen Antworten“, sagte er. „Ich will nur das, was mir rechtmäßig gehört und was ich mir hart erarbeitet habe.“

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Bolsonaro: „Fake News“

Flavio Bolsonaro hat die Anschuldigung zurückgewiesen. Der Senator, Sohn des früheren Präsidenten Jair Bolsonaro, tat sie in einem Social-Media-Kommentar als „Fake News“ ab und äußerte sich nicht öffentlich, als Richarlison nachhakte: „Und was ist mit meiner Insel?“

Richarlison sagt, die Unterlagen zum Eigentum an der Insel seien noch nicht endgültig abgeschlossen gewesen, als die Immobilie den Besitzer wechselte. Seine Forderung lautet nun, dass die Bundespolizei getrennt vom Zivilverfahren strafrechtliche Ermittlungen führt.

Der Zeitpunkt

Die Anschuldigung fällt in die heiße Endphase eines Präsidentschaftswahlkampfs. Flavio Bolsonaro hat die erste Runde der brasilianischen Wahl am 4. Oktober 2026 mit 47,03 Prozent der Stimmen für sich entschieden, vor Präsident Luiz Inácio Lula da Silva mit 45,16 Prozent, wie aus den Berichten zum Ergebnis der ersten Runde hervorgeht. Die beiden treffen in der Stichwahl am 25. Oktober 2026 aufeinander.

Richarlison will, dass die Bundespolizei ihre Akte eröffnet; die brasilianischen Wählerinnen und Wähler sind am Sonntag, dem 25. Oktober, an die Wahlurne gerufen.

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