Patrick Mahomes warf in Denver für 321 Yards und drei Touchdowns und verlor trotzdem. Die Chiefs unterlagen den Broncos am Sonntag mit 24:28 und mussten damit die zweite Niederlage in Folge hinnehmen, nachdem bereits eine Woche zuvor die unansehnliche 3:20-Pleite in Seattle vorausgegangen war.
Hier steht Kansas City acht Tage vor der Trade-Deadline am 10. November: noch im Playoff-Rennen, aber mit klarer Tendenz nach unten.
Eine Analyse der Sporting News zu den Baustellen der Chiefs bringt die Frage auf den Punkt. Wo liegen die echten Schwachstellen, und kann Veach sie stopfen, bevor sich das Fenster schließt?
Die Receiver-Gruppe ist dünn geworden
Das offensichtlichste Problem ist auf der Wide-Receiver-Position. Tyquan Thornton fällt mit einer Sprunggelenksverletzung, die operiert werden musste, für die Saison aus, und Rashee Rice hat eine Vorgeschichte mit Weichteilverletzungen. Nach sieben Spielen rangiert Kansas City auf Platz 27 bei den Receptions, Platz 30 bei den Receiving Yards und Platz 31 beim Team-Receiving-Yard-Anteil, wie Heavy berichtet.
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Veach sagte CBS-Sideline-Reporterin Tracy Wolfson während des Broncos-Spiels, Kansas City werde vor der Deadline „ausloten, was auf dem Markt verfügbar ist“ auf der Wide-Receiver-Position. Josh Downs aus Indianapolis und Brian Thomas Jr. aus Jacksonville wurden als mögliche Ziele ins Spiel gebracht.
Der Pass Rush ist abgetaucht
Nach sieben Spielen hat kein einziger Chiefs-Verteidiger mehr als einen Sack. Das ist kein Problem, das sich mit kleinen Schema-Anpassungen lösen lässt. Bo Nix hatte in Denver genug Zeit, um zwei Touchdowns zu werfen, und eine Woche zuvor verwandelte Seattle 11 von 16 Third Downs gegen diese Defense.
Edge Rusher wechseln so kurz vor der Deadline selten günstig. Chargers-Edge Tuli Tuipulotu, dessen Vertrag ausläuft, wurde als kurzfristige Leihoption ins Gespräch gebracht.
Chris Jones wird seinem Gehalt nicht gerecht
Der bestbezahlte Verteidiger der Chiefs, Chris Jones, hat in sechs Spielen einen halben Sack bei einem Cap Hit von 44,85 Millionen Dollar vorzuweisen. Das ist kein Trade-Problem, sondern ein hausgemachtes. Ein Jones in Normalform würde die Front Seven verwandeln, und Kansas City kann nicht darauf bauen, dass sich das von allein auswächst.
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Die Offense brach in Seattle ein
Die 3:20-Niederlage im Lumen Field am 25. Oktober brachte für Kansas City null Red-Zone-Drives und 213 Yards Raumgewinn. Yahoo Sports bezeichnete es als das Spiel mit den wenigsten Punkten, in dem Mahomes seit 2018 als Starter aufgelaufen ist. Eine schlechte Stunde Film definiert noch keine Saison, aber eine derart hässliche Vorstellung dieses Trainerstabs ist ein Warnsignal, dass das Gefüge rund um Mahomes derzeit nicht funktioniert.
Der Cap-Spielraum lässt keinen großen Wurf zu
Dem Front Office stehen rund 1,25 Millionen Dollar Cap Space zur Verfügung, was einen echten Blockbuster-Deal ausschließt, es sei denn, Veach strukturiert Verträge um, um Geld freizuschaufeln. Es wird allgemein erwartet, dass Kansas City das tut, was es an der Deadline üblicherweise macht: risikoarme Veteranen für die Kadertiefe holen, statt einem Star hinterherzujagen.
Andy Reid klang nach Sonntag nicht in Panik. „Ich habe eine gute Umkleidekabine. Ich weiß, dass wir hier auf die richtige Art und Weise arbeiten“, sagte er den Reportern. Die Chiefs empfangen am 9. November die Jets im Arrowhead Stadium, einen Tag bevor die Trade-Deadline am 10. November um 22 Uhr MEZ endet.
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