Sechs weitere WM-Titel würden Kimi Antonelli mit jeweils sieben Titeln auf eine Stufe mit Schumacher und Hamilton stellen, und er hat noch mehr als ein Jahrzehnt an Saisons, um sie zu holen.
Die Weltmeisterschaft 2026, am 1. November mit dem dritten Platz beim Großen Preis von Mexiko-Stadt besiegelt, brachte den ersten. Mit 20 Jahren und 68 Tagen wurde er zum jüngsten Weltmeister der Formel-1-Geschichte, mehr als drei Jahre jünger als Sebastian Vettel, als der Deutsche 2010 seine erste Krone gewann.
Er ist zudem der erste italienische Weltmeister seit Alberto Ascari im Jahr 1953, und er schaffte es in seiner zweiten Saison bei Mercedes.
Neun Siege und ein neu geschriebenes Rekordbuch
Antonellis Weg zum Titel führte über neun Rennsiege, darunter fünf in Folge von China bis Monaco. In Shanghai wurde er im März zum jüngsten Polesitter der Formel-1-Geschichte und im Mai in Monaco zum jüngsten Grand-Slam-Sieger.
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Nach dem Rennen in Mexiko-Stadt dankte er dem Team und seiner Familie.
„Wir haben es geschafft. Und wissen Sie, ohne sie wäre ich nicht hier. Ohne Mercedes, ohne meine Familie“, sagte Antonelli gegenüber Formula1.com. „Ich bin sehr dankbar für diesen Moment, und es ist einer, der für immer bleiben wird.“
Der Horizont von Hamilton und Schumacher
Die Messlatte liegt nun weit oben. Um Hamiltons 106 Karrieresiege einzuholen, braucht Antonelli noch 97 weitere. Dessen 105 Pole-Positions zu erreichen, ist ein ähnlicher Kraftakt. Hamiltons Rekord von 209 Podestplätzen bedeutet weitere zwölf Saisons mit nahezu permanenten Top-drei-Platzierungen. Von Schumachers 77 schnellsten Runden trennen Antonelli aktuell 70.
Jede dieser Zahlen ist Rechnung, keine Prophezeiung. Hamilton erreichte die 100 Siege in seiner 15. Saison. Antonelli ist erst in seiner zweiten.
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Interlagos als Nächstes im verbleibenden Kalender
Vier Rennen stehen im Kalender 2026 noch aus, beginnend mit dem Großen Preis von Brasilien in Interlagos am 8. November.
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