Miroslav Klose bewundert den aktuellen Anführer des Bayern-Angriffs aus einem anderen Grund als wegen seiner Tore.
„Er ist auch für mich ein großes Vorbild, vor allem, weil er in Deutschland geblieben ist“, sagte Klose zu Bundesliga.com.
Kane unterschrieb am 5. November einen neuen Vertrag beim FC Bayern bis Juni 2029, eine Woche nach seinem Gewinn des Ballon d’Or 2026, mit dem er als erster Engländer seit Michael Owen im Jahr 2001 die Auszeichnung erhielt. Der englische Kapitän kommt seit seiner Ankunft von Tottenham im Jahr 2023 auf 146 Tore in 147 Einsätzen für den Club und wurde in jeder seiner bisherigen Münchner Saisons Torschützenkönig der Bundesliga.
„Ich fühle mich beim FC Bayern pudelwohl“, sagte Kane in der Mitteilung des Clubs.
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Im Gespräch mit Bundesliga.com wurde Klose bei diesem Aufstieg noch konkreter. Kane habe schon immer Fußball spielen können und schon immer Tore erzielt, sagte er, doch die Spieler um ihn herum seien heute spezialisierter als früher, und der englische Kapitän habe das mit unermüdlicher Arbeit beantwortet. Genau deshalb, so Klose, sei die Anerkennung gekommen.
Füllkrugs Wiedererstarken bei Werder Bremen
Kloses Einschätzung von Niclas Füllkrug liest sich, als entschlüssele ein Stürmer die Form eines Kollegen. Seit seiner Rückkehr zu Werder Bremen als Leihgabe von West Ham United im August hat der 33-Jährige in acht Bundesliga-Spielen neun Tore erzielt und führt derzeit die Torschützenliste der Liga an.
„Er hat ein gutes Gespür für Situationen, einen guten rechten Fuß, und in der Luft war er schon immer stark“, sagte Klose zu Bundesliga.com.
Klose fügte hinzu, er hoffe, dass Füllkrug den Rhythmus halten könne. Habe ein Stürmer erst einmal eine Torserie aufgebaut, sagte er, könne der Schwung eine ganze Saison tragen.
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Kloses eigener Aufstiegskampf
Klose hat in Franken alle Hände voll zu tun. Sein eigener Vertrag beim 1. FC Nürnberg wurde im Februar verlängert, wobei der Club die Laufzeit nicht preisgab. Den starken Start schreibt er eher der Kaderbreite und dem internen Konkurrenzkampf als einem einzelnen Namen zu, und er will nach wie vor den Ball haben. Ballbesitz, sagte er zu Bundesliga.com, bringe ein Maß an Dominanz, an dem er als Spieler nie den Geschmack verloren habe.
Nürnberg steht in der 2. Bundesliga auf Platz zwei mit 21 Punkten aus 10 Spielen, zehn Zähler hinter dem ungeschlagenen Tabellenführer Hertha BSC.
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