American Football

Tom Bradys Hoffnungen auf ein Comeback zunichte gemacht

Die Spekulationen darüber, ob Tom Brady vielleicht doch noch einmal in ein NFL-Huddle zurückkehren könnte, sind erneut beendet worden diesmal durch Brady selbst. Der zurückgetretene Quarterback erklärte, dass er nicht mehr spielberechtigt sei, eine Klarstellung, die er abgab, während erneut Gerüchte über ein mögliches Comeback erfahrener Spieler gegen Saisonende aufkamen.

Brady, oft als der erfolgreichste Quarterback in der Geschichte der Liga bezeichnet, beendete seine Karriere mit sieben Super-Bowl-Titeln und einer einzigartigen statistischen Bilanz.

Sechs dieser Meisterschaften gewann er während seiner langen Zeit bei den New England Patriots, ein weiterer kam während seiner kurzen Station bei den Tampa Bay Buccaneers hinzu.

Eigentumsbedingte Hürden

In der Sendung The Herd fragte Moderator Colin Cowherd Brady, ob er theoretisch noch in eine Offensive einsteigen könnte, die er bereits kenne. Brady meinte, dass er körperlich noch dazu in der Lage sei doch Regularien zur Team-Beteiligung stünden dem im Weg.

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Laut NFL-Richtlinien dürfen Personen mit Eigentumsanteilen an einem Team nicht gleichzeitig als aktive Spieler auftreten eine Maßnahme, die geschäftliche und sportliche Interessen voneinander trennen soll.

Wie die New York Post berichtet, hat Brady einen Zehnjahresvertrag mit Fox Sports im Wert von rund 375 Millionen US-Dollar unterzeichnet, was ihn zu einem der bestbezahlten Sportanalysten macht. Zudem kaufte er im vergangenen Jahr einen Minderheitsanteil an den Las Vegas Raiders ein Schritt, der eine Rückkehr aufs Spielfeld faktisch ausschließt.

Als das Gespräch auf Philip Rivers überging, dessen Name im Zusammenhang mit Quarterback-Engpässen wieder aufkam, betonte Brady, dass seine eigene Situation inzwischen eine völlig andere sei.

Was er sagte

Auf die Frage Cowherds, ob er in einem passenden System noch „Drives generieren“ könne, antwortete Brady ohne Zögern: „Ich könnte das auf jeden Fall… Für mich wäre die Antwort ja“, sagte er. „Ich darf aber nicht mehr, weil ich Teilhaber, Minderheitseigentümer der Raiders bin. Ich kann also nicht aus dem Ruhestand zurückkehren. Aber ich freue mich sehr darauf, Philip spielen zu sehen.“

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Rivers, 42, wurde zuletzt als mögliche Notfalllösung für verletzungsgeplagte Teams ins Gespräch gebracht, was den Vergleich von Cowherd veranlasste.

Frühere Rücktritte

Brady hatte sich bereits einmal aus dem Ruhestand zurückgemeldet. Im Februar 2022 kündigte er seinen Rücktritt an, kehrte jedoch sechs Wochen später zurück und erklärte, er habe noch „eine Mission“ mit den Buccaneers. Seine letzte Saison endete mit einer Playoff-Niederlage gegen die Dallas Cowboys. Danach veröffentlichte er ein Video, in dem er erklärte, dass er „diesmal endgültig“ zurücktrete.

Sein Wettbewerbsgeist mag noch vorhanden sein, doch angesichts der Besitzverhältnisse ist ein Comeback unter welchen Umständen auch immer ausgeschlossen.

Quellen: New York Post, Fox Sports

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Oliver Obel

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