Barcelona weiterhin ohne finanziellen Spielraum
Ausgabenbeschränkungen bleiben bestehen
Der FC Barcelona liegt weiterhin über der von La Liga festgelegten Financial-Fair-Play-Grenze, wie aus einem Bericht des auf Vereinsnachrichten spezialisierten Accounts barcacentre hervorgeht. Die Information basiert auf Recherchen des Journalisten Víctor Malo.
Dem Bericht zufolge hat der Klub die Voraussetzungen noch nicht erfüllt, um wieder vollständig den Ligaregeln zu entsprechen, die Transferausgaben und Kaderregistrierungen regulieren.
Abstand zur 1:1-Regel bleibt bestehen
Nach denselben Angaben fehlen Barcelona derzeit rund 30 Millionen Euro, um die sogenannte 1:1-Regel von La Liga zu erreichen. Dieses Modell erlaubt es Vereinen, Ausgaben in Höhe der selbst erwirtschafteten Einnahmen zu tätigen.
Solange diese Schwelle nicht überschritten wird, bleibt Barcelonas Handlungsspielraum bei Neuverpflichtungen und Spielerregistrierungen eingeschränkt.
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Stadionerlöse noch nicht verbucht
Laut barcacentre, unter Berufung auf Víctor Malo, hängt die Finanzierungslücke mit ausstehenden Einnahmen aus dem Verkauf von VIP-Sitzplätzen im modernisierten Spotify Camp Nou zusammen.
Diese Erlöse waren Teil früherer Finanzplanungen im Zusammenhang mit dem Stadionumbau, sind jedoch bislang nicht offiziell in den Büchern des Vereins ausgewiesen. Dadurch verzögert sich die Rückkehr zur 1:1-Regel weiter.
Entscheidungen unter finanziellen Vorgaben
Die anhaltende Verzögerung zwingt den Klub dazu, sportliche Entscheidungen weiterhin unter strengen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu treffen. Vereinsverantwortliche haben Stadionerlöse wiederholt als zentralen Faktor für eine nachhaltige Erholung bezeichnet.
Bis die erwarteten Einnahmen endgültig verbucht sind, bleibt Barcelonas kurzfristige Planung eng an die finanziellen Vorgaben der Liga gebunden.
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Quellen: barcacentre, Víctor Malo
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