Senegal signalisiert WM-Absicht: Mané führt AFCON-Angriff an, inspiriert von Marokkos Aufstieg
Der Sieg des Senegals bei der AFCON hat seinen Status als Afrikas Fahnenträger untermauert. Die Löwen von Teranga, die ihren kontinentalen Titel erfolgreich verteidigt haben, betrachten den Triumph als Teil einer größeren Reise und nicht als Endziel.
Laut The Athletic sehen Stimmen im senegalesischen Lager den Titel als Bestätigung dafür, dass die Mannschaft bereit ist, höhere Ziele zu verfolgen und den AFCON-Erfolg als Plattform für globale Ambitionen zu nutzen.
Mané festigt den Glauben nach einem weiteren Titel
Sadio Mané spielte in der AFCON-Kampagne des Senegals wieder einmal eine entscheidende Rolle. Während des gesamten Turniers steuerte er zwei Tore und drei Assists bei, sorgte für entscheidende Momente und gab als Anführer der Mannschaft den Ton an.
Sein spätes Tor im Halbfinale gegen Ägypten erwies sich als ausschlaggebend, und seine Anwesenheit im Finale half dem Senegal, sich in einem weiteren spannenden Spiel die Trophäe zu sichern. The Athletic berichtete, dass Manés Einfluss über die Tore hinausging und die Gelassenheit und das Selbstvertrauen der Mannschaft prägte.
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Marokkos Weg zur Weltmeisterschaft als Inspiration
Marokkos historischer Erfolg bei der letzten Weltmeisterschaft hat die Vorstellung davon, was afrikanische Mannschaften auf der Weltbühne erreichen können, grundlegend verändert. Ihre Disziplin, Organisation und ihr Glaube brachten sie weiter als jede afrikanische Mannschaft zuvor.
Im senegalesischen Lager wird dieser Erfolg weniger als Rivalität, sondern vielmehr als Wegweiser gesehen. Laut The Athletic haben sich Spieler und Betreuer auf das Beispiel Marokkos bezogen, als sie darüber diskutierten, wie der AFCON-Erfolg in eine Weltmeisterschaft umgesetzt werden kann.
Erfahrung und Zeitplan konvergieren
Während die Feierlichkeiten abklingen, tauchen erneut Fragen zu Manés internationaler Zukunft auf. Er hat bereits angedeutet, dass diese AFCON seine letzte Teilnahme an dem Turnier sein könnte.
Anfang der Woche sagte Mané, er wolle sein vielleicht letztes AFCON-Finale genießen und Senegal noch einmal zum Sieg verhelfen - ein Ziel, das er nun erreicht hat. Seine Äußerungen spiegelten eher Stolz als Abgeschlossenheit wider und lassen die Tür für die Zukunft Senegals offen.
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Führung blickt über Afrika hinaus
Cheftrainer Pape Thiaw hat Mané öffentlich dazu aufgefordert, in der Nationalmannschaft zu bleiben. Laut The Athletic gehen die Ambitionen Senegals inzwischen über die kontinentale Dominanz hinaus, wobei die nächste Weltmeisterschaft fest im Blick ist.
The Athletic betonte Manés Bedeutung als Symbol für Professionalität und Engagement und verwies auf seine Rolle bei den historischen Meilensteinen Senegals als Grund, ihn zu behalten.
Mittelfeldspieler Pape Gueye schloss sich dieser Meinung an und erklärte, die Mannschaft glaube, dass Mané noch viel zu bieten habe, während sich der Senegal auf die kommenden Herausforderungen vorbereite.
AFCON-Sieg als Sprungbrett auf die Weltbühne
Der Gewinn der AFCON hat Senegals Platz an der Spitze des afrikanischen Fußballs bestätigt. Die Herausforderung besteht nun darin, diese Autorität auch auf die internationale Bühne zu übertragen.
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Mit Marokkos WM-Reise als Inspiration und Mané, der immer noch den Weg vorgibt, positioniert Senegal diesen Triumph nicht als Ende, sondern als Beginn eines Vorstoßes, um Afrikas jüngste WM-Bestmarken zu erreichen und möglicherweise zu übertreffen.
Quellen: The Athletic
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