Fußball

Cristiano Ronaldo „tritt in den Streik“, nachdem behauptet wurde, er „weigere sich, für Al Nassr zu spielen“

Cristiano Ronaldos Zukunft bei Al Nassr steht erneut unter genauer Beobachtung, nachdem Berichte über wachsende interne Frustration im Zusammenhang mit der jüngsten Ausrichtung des Klubs aufgekommen sind. Während die Saison der Saudi Pro League in eine entscheidende Phase eintritt, soll der 40-jährige Stürmer zunehmend unzufrieden mit den Vorgängen hinter den Kulissen sein.

Die Situation hat eine breitere Diskussion darüber ausgelöst, wie sich die letzte Phase von Ronaldos Vereinskarriere entwickeln könnte und welche Rolle er letztlich im langfristigen Projekt des saudi-arabischen Fußballs spielen wird.

Vertragssituation und Karriereplanung

Ronaldo einigte sich im vergangenen Jahr auf eine zweijährige Vertragsverlängerung bei Al Nassr, die bis zum Sommer 2026 läuft. Dieser Zeitpunkt deckt sich mit dem, was weithin als sein letzter großer internationaler Auftritt mit Portugal bei der Weltmeisterschaft 2026 erwartet wird.

Seit seinem Wechsel nach Saudi-Arabien im Jahr 2023 gilt Ronaldo als das prominenteste Gesicht der globalen Ambitionen der Liga. Seine weitere Präsenz wird als zentral für die Bemühungen der Saudi Pro League angesehen, internationale Aufmerksamkeit und hochkarätige Talente anzuziehen.

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Al Nassr ist einer von vier Vereinen, die dem saudi-arabischen Staatsfonds Public Investment Fund (PIF) gehören, neben Al Hilal, Al Ittihad und Al Ahli – eine Struktur, die die Wettbewerbsdynamik innerhalb der Liga grundlegend verändert hat.

Frustration über die Transferstrategie

Laut dem portugiesischen Medium A Bola ist Ronaldo mit dem Ansatz von Al Nassr bei der Investition in den Kader unzufrieden, insbesondere im Vergleich zu anderen PIF-gestützten Rivalen. Dem Bericht zufolge hat der Stürmer intern Bedenken über die begrenzte Aktivität des Klubs auf dem Transfermarkt geäußert.

Im jüngsten Wintertransferfenster verpflichtete Al Nassr lediglich einen Spieler dauerhaft: den irakischen Mittelfeldspieler Haydeer Abdulkareem. Im Gegensatz dazu gingen andere Vereine unter demselben Eigentümer deutlich aggressiver vor, um ihre Kader zu verstärken.

A Bola berichtet, dass sich die Spannungen so weit zugespitzt haben, dass Ronaldo sich faktisch selbst aus der Mannschaft zurückgezogen hat. Demnach wird der Stürmer das Saudi-Pro-League-Spiel am Montag gegen Al Riyadh verpassen.

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Weiterer Ligakontext

Die Unzufriedenheit unter den Topstars beschränkt sich nicht auf Al Nassr. Bei Al Ittihad wurde auch Stürmer Karim Benzema mit Unmut über seine Vertragsbedingungen in Verbindung gebracht.

Laut ESPN fühlte sich der französische Angreifer „respektlos behandelt“, nachdem ihm ein Vertragsangebot unterbreitet worden war, das stark auf Zahlungen aus Bildrechten statt auf ein klassisches Grundgehalt setzte. ESPN berichtete, dass diese Struktur zu wenig oder gar keinen garantierten Lohn geführt hätte. Benzema, inzwischen 38 Jahre alt, soll kurz vor einem Wechsel zu Al Hilal stehen.

Diese Entwicklungen sollen Ronaldos Frustration weiter verstärkt haben, insbesondere angesichts des ungleichen Tempos bei den Kaderinvestitionen unter den führenden Klubs der Liga.

Auswirkungen auf den Titelkampf

Sportlich liegt Al Nassr nach 18 Spielen auf dem zweiten Platz der Saudi Pro League, drei Punkte hinter Tabellenführer Al Hilal. Ein längerer Ausfall von Ronaldo hätte spürbare Auswirkungen auf die Titelambitionen des Klubs.

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SPORTbible berichtete, man habe Ronaldos Vertreter um eine Stellungnahme zu der Situation gebeten. Weder der Spieler noch Al Nassr haben sich bislang öffentlich zu den Vorwürfen geäußert, sodass unklar bleibt, ob der Konflikt rasch beigelegt wird oder sich zu einem längerfristigen Problem entwickeln könnte.

Quellen: A Bola, ESPN, SPORTbible

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Oliver Obel

Ich bin ein leidenschaftlicher Sport-Content-Creator mit klarem Fokus auf Fußball. Für LenteDesportiva verfasse ich hochwertige Inhalte, die informieren, unterhalten und eine starke Verbindung zu Fußballfans auf der ganzen Welt schaffen. Meine Arbeit dreht sich um Spieler-Rankings, Transferanalysen und tiefgehende Reportagen, die den modernen Fußball beleuchten. Ich verbinde ein ausgeprägtes redaktionelles Gespür mit einem tiefen Verständnis für die Entwicklung des Spiels – immer mit dem Anspruch, Inhalte zu liefern, die sowohl Einsicht als auch Emotion vermitteln.