Barca boss enthüllt frostiges Messi wiedersehen nach chaotischem abschied
Der Schatten von Lionel Messis Abschied wirkt beim FC Barcelona noch immer nach.
In einem Interview mit Catalunya Radio erklärte Präsident Joan Laporta, laut einem Bericht von L’Équipe über die Sendung, dass sich das persönliche Verhältnis zwischen ihm und dem argentinischen Weltstar seit 2021 nicht vollständig erholt habe.
Laporta sagte, die Beziehung sei nicht mehr so eng wie früher. Als Beispiel nannte er eine Begegnung bei der Ballon d’Or Verleihung.
„Wir trafen uns beim Ballon d’Or, ich wollte ihn begrüßen, aber er war der Meinung, wir sollten uns nicht die Hand geben“, sagte Laporta bei Catalunya Radio. Zwar habe es seitdem eine gewisse Annäherung gegeben, doch das Verhältnis bleibe angespannt. Gleichzeitig betonte er, Messi bleibe „eine Legende des FC Barcelona“.
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Finanzielle bruchlinien hinter dem abschied
Messis Abgang im Jahr 2021 beendete mehr als zwei Jahrzehnte in Barcelona und erschütterte Fans weltweit. Während viele den Wechsel vor allem emotional wahrnahmen, verwies Laporta erneut auf die schwierige wirtschaftliche Lage des Vereins.
Laut L’Équipe verteidigte Laporta die Entscheidung, das CVC Investitionsabkommen nicht zu unterzeichnen. Dieses hätte dem Klub kurzfristig finanziellen Spielraum verschafft, jedoch langfristige Einnahmen geschmälert. Ohne diese Vereinbarung konnte Barcelona Messis Vertrag im Rahmen der Gehaltsobergrenzen der Liga nicht verlängern.
„Barça steht über Spielern, Direktoren und Präsidenten“, sagte Laporta und ergänzte, dass die Summen für eine Vertragsverlängerung wirtschaftlich nicht tragbar gewesen seien.
Die Finanzkrise zwang den Klub 2021 zu drastischen Sparmaßnahmen und strukturellen Veränderungen. Messi wechselte daraufhin zu Paris Saint Germain und schloss sich 2023 Inter Miami in der Major League Soccer an.
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Ein vermächtnis das Barcelona weiter prägt
Unabhängig von den Spannungen bleibt Messis sportliches Erbe außergewöhnlich. In 778 Pflichtspielen erzielte er 672 Tore für den FC Barcelona und gewann 35 Titel, darunter zehn Meisterschaften in La Liga sowie vier Triumphe in der UEFA Champions League.
Seit seinem Abschied wartet Barcelona jedoch auf einen weiteren Champions League Erfolg, der letzte Titel stammt aus dem Jahr 2015 auf dem Höhepunkt der Messi Ära.
Laportas Aussagen machen deutlich, dass die persönliche Distanz fortbesteht. Gleichzeitig unterstrich er, dass Messis Platz in der Vereinsgeschichte unantastbar sei.
Quellen: L’Équipe
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