PSG-Star Achraf Hakimi vor Vergewaltigungsprozess in Paris
Der Abwehrspieler von Paris Saint-Germain und Nationalspieler Marokkos, Achraf Hakimi, soll sich vor einem französischen Strafgericht wegen einer mutmaßlichen Vergewaltigung verantworten. Der Vorfall soll sich am 25. Februar 2023 in seinem Wohnhaus in Paris ereignet haben.
Nach Angaben von The Touchline | 𝐓 erklärte eine Frau gegenüber den Ermittlern, sie habe über Instagram Kontakt zu Achraf Hakimi aufgenommen und ihn anschließend in seiner Wohnung besucht. Sie wirft ihm vor, dass sich ein zunächst einvernehmlicher Kuss zu einem nicht einvernehmlichen sexuellen Übergriff entwickelt habe. Ihren Aussagen zufolge habe er sie gegen ihren Willen unsittlich berührt und vergewaltigt.
Die Frau gab an, während des Treffens in Echtzeit Nachrichten an eine Freundin geschickt zu haben. Diese Nachrichten wurden von der Staatsanwaltschaft später als stützende Elemente ihrer Darstellung gewertet, berichtet The Touchline | 𝐓.
Gegensätzliche Darstellungen vor Gericht
Achraf Hakimi bestreitet die Vorwürfe. Er betont, es habe weder eine Penetration noch fehlende Zustimmung gegeben. Seiner Darstellung nach habe es „nur 4 Küsse“ gegeben, und er habe sofort aufgehört, als sie „no“ gesagt habe.
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Über seine Anwälte ließ Achraf Hakimi mitteilen, er halte es für möglich, Opfer einer Falle geworden zu sein. Der Fall sei letztlich Aussage gegen Aussage.
Die Frau erstattete zunächst Anzeige bei der Polizei, ohne unmittelbar eine formelle Strafanzeige einzureichen. Laut The Touchline | 𝐓 lehnte sie medizinische Untersuchungen und DNA-Tests zweimal ab, verweigerte die Herausgabe ihres Mobiltelefons zur Auswertung und nannte keinen möglichen Zeugen. Dadurch wurden keine forensischen Beweise gesichert.
Warum der Fall nun vor Gericht kommt
Im August 2025 empfahl die Staatsanwaltschaft, das Verfahren vor Gericht zu bringen, und verwies dabei auf die Aussage der Klägerin sowie die von ihr versendeten Nachrichten, so The Touchline | 𝐓. Ein Ermittlungsrichter ordnete inzwischen an, dass der Fall vor einem Strafgericht verhandelt wird. Ein Termin für den Prozess steht noch nicht fest.
Der Anwalt von Achraf Hakimi hat gegen diese Entscheidung Berufung eingelegt und argumentiert, die Anklage stütze sich ausschließlich auf widersprüchliche Aussagen. Achraf Hakimi äußerte sich zudem öffentlich und schrieb: "A rape accusation is enough to justify a trial... I calmly await this trial, which will allow the truth to come out publicly."
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Nach französischem Recht gilt Achraf Hakimi bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung als unschuldig.
Quellen: The Touchline | 𝐓, öffentliche Stellungnahmen von Achraf Hakimi und seinem Anwalt
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