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Berufungsgericht bestätigt Schuld von Harry Maguire im Fall von Mykonos

Der langjährige Rechtsstreit von Harry Maguire in Griechenland hat einen weiteren Rückschlag erlitten, nachdem ein Berufungsgericht die Verurteilung des englischen Verteidigers im Zusammenhang mit einer Auseinandersetzung mit der Polizei auf der Insel Mykonos im Jahr 2020 bestätigt hat.

Das Gericht, das auf der nahegelegenen Insel Syros tagte, befand den Spieler von Manchester United der schweren Körperverletzung für schuldig. Laut The Guardian verhängten die Richter eine zur Bewährung ausgesetzte Freiheitsstrafe von 15 Monaten und 20 Tagen sowie eine Geldstrafe von 1.500 Euro. Die Entscheidung reduziert ein früheres Urteil von 21 Monaten und 10 Tagen, das in einem früheren Verfahren verhängt worden war.

Der Fall geht auf einen Vorfall im August 2020 zurück, als Maguire, sein Bruder Joe und ein Freund während eines Urlaubs auf Mykonos einem beliebten Reiseziel in den griechischen Kykladen in eine Auseinandersetzung mit der Polizei verwickelt waren. Die Behörden hielten die drei Männer nach dem Vorfall rund 48 Stunden lang fest.

Die Anwälte, die vier an der Auseinandersetzung beteiligte Polizeibeamte vertreten, erklärten, das Urteil bestätige die Darstellung ihrer Mandanten über die Ereignisse jener Nacht. Die Beamten hatten Maguire und den beiden anderen Männern vorgeworfen, sie angegriffen und während des Streits beleidigt zu haben.

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„Heute hat das Gericht die Verurteilung bestätigt, und der Gerechtigkeit wurde Genüge getan“, sagte der Anklageanwalt Ioannis Paradissis gegenüber The Guardian. „Polizisten wurden in jener Nacht verletzt. Sie haben nicht vergessen, was ihnen widerfahren ist, und warten noch immer auf eine Entschuldigung. Maguire hat kein einziges Mal Reue gezeigt.“

Die Berufungsrichter entschieden zudem, dass die Verurteilung auch für Maguires Begleiter gilt. Allerdings ließen sie einen Anklagepunkt gegen Joe Maguire fallen, der einen Versuch der Bestechung eines Polizeibeamten betraf.

Maguires Anwaltsteam erklärte, man beabsichtige, die Entscheidung vor dem Obersten Gerichtshof Griechenlands anzufechten. Rechtsexperten weisen darauf hin, dass sich eine solche Berufung in der Regel nur auf Rechtsfragen konzentriert und nicht auf eine erneute umfassende Prüfung der während des Prozesses vorgelegten Beweise.

Während der Anhörung argumentierte Maguires Anwalt laut The Guardian, dass der englische Nationalspieler geglaubt habe, entführt zu werden, als die Polizei eingriff.

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Der Verteidiger nahm nicht an der Gerichtsverhandlung teil und blieb stattdessen in England, um sich mit Manchester United auf das Spiel des Klubs gegen Newcastle am Mittwoch vorzubereiten.

Quellen: The Guardian

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Oliver Obel

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