Cowboys wagen Risiko mit Ex-Erstrundenpick, Packers geben Rashan Gary ab
Trade schickt Rashan Gary von Green Bay nach Dallas
Die Green Bay Packers haben sich darauf geeinigt, Defensive End Rashan Gary zu den Dallas Cowboys zu traden. Im Gegenzug erhält Green Bay einen Day-3-Pick im NFL Draft 2027, wie aus einem Bericht von Dianna Russini und Matt Schneidman von The Athletic hervorgeht.
Der Wechsel beendet Garys Zeit in Green Bay und verschafft Dallas zusätzliche Erfahrung im Pass Rush, während NFL-Teams in der Offseason ihre Kader neu ausrichten.
Gary, 28, wurde im NFL Draft 2019 in der ersten Runde ausgewählt, nachdem er College Football für Michigan gespielt hatte. Im Laufe der Jahre entwickelte er sich zu einem wichtigen Bestandteil der Defensive der Packers und wurde schließlich zum dienstältesten Spieler im aktuellen Kader des Teams.
Salary Cap Einsparungen als wichtiger Faktor
Finanzielle Überlegungen spielten bei der Entscheidung eine zentrale Rolle.
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Gary unterschrieb während der Saison 2023 eine Vertragsverlängerung über vier Jahre, 96 Millionen Dollar. Da noch zwei Jahre dieses Vertrags verbleiben, verschafft der Trade den Packers etwa 11 Millionen Dollar Salary Cap Spielraum für die kommende Saison, laut Daten von Over the Cap.
Sein Cap Hit hätte rund 28 Millionen Dollar betragen und wäre damit der zweithöchste im Kader der Packers gewesen, hinter Quarterback Jordan Love.
Der Trade verschafft dem Team somit zusätzliche finanzielle Flexibilität, während die Verantwortlichen die langfristige Struktur des Rosters neu bewerten.
Produktion brach in der zweiten Saisonhälfte ein
Auch Garys Leistungen in der Saison 2025 spielten eine Rolle.
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Zu Beginn des Jahres gehörte er zu den produktivsten Pass Rushern der Liga. In den ersten acht Wochen verzeichnete er 7,5 Sacks sowie sieben Tackles for Loss und lag damit in beiden Kategorien nahe an der Spitze der NFL.
Doch laut Statistiken, die von The Athletic zitiert werden, sowie Daten von TruMedia gelang Gary zwischen Woche 10 und Woche 18 kein einziger Sack. In diesem Zeitraum rangierte seine Pressure Rate nur auf Platz 39 unter Edge Rushern mit mindestens 100 Pass Rush Snaps.
Trotz des Leistungsabfalls tauchte Gary in dieser Phase nicht im Injury Report auf.
Gutekunst hatte Gary zuvor verteidigt
Packers General Manager Brian Gutekunst hatte Gary noch vor Kurzem öffentlich verteidigt.
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Beim NFL Scouting Combine sagte Gutekunst, dass Garys Einfluss auf die Defense weiterhin schwer zu ersetzen sei.
„Sixty pressures, 7.5 sacks, that’s tough to replace“, sagte Gutekunst.
Die Aussage unterstrich den Wert, den Gary zuvor für den Pass Rush der Packers hatte, bevor sich das Team letztlich doch für den Trade entschied.
Abschied eines langjährigen Packers Spielers
Gary deutete seinen Abschied am Freitag kurz in einem Beitrag in den sozialen Medien an, löschte diesen jedoch wenig später wieder.
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Der Trade beendet damit ein Kapitel, das begann, als Green Bay ihn im NFL Draft 2019 auswählte.
Für die Dallas Cowboys bietet der Deal die Chance, einen erfahrenen Pass Rusher mit nachgewiesener Produktivität zu verpflichten. Die Packers gewinnen derweil zusätzlichen Salary Cap Spielraum, während sie ihren Kader in der Offseason weiter umbauen.
Quellen: The Athletic
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