Brahim Diaz’ „Reaktion“, als Senegal der AFCON-Titel aberkannt wurde, war während des Spiels gegen Real Madrid zu sehen
Eine dramatische Wendung abseits des Spielfelds zog während einer großen Champions-League-Nacht die Aufmerksamkeit auf sich. Eine Nachricht, die mitten im Spiel bekannt wurde, ließ einen Spieler von Real Madrid sichtlich fassungslos zurück.
Was sich außerhalb des Platzes abspielte, konkurrierte schnell mit den Ereignissen auf dem Spielfeld, da eine umstrittene Entscheidung das Ergebnis eines jüngsten internationalen Finales veränderte.
Eine Nacht der Überraschungen
Real Madrid setzte sich im Etihad-Stadion mit 2:1 gegen Manchester City durch und machte mit einem Gesamtergebnis von 5:1 den Einzug ins Viertelfinale der Champions League perfekt.
Doch während des Spiels tauchten Berichte auf, wonach die Afrikanische Fußballkonföderation das Ergebnis des Finales des Afrika-Cups der Nationen annulliert habe.
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Senegal, das ursprünglich mit 1:0 gewonnen hatte, wurde der Titel aberkannt, und Marokko wurde Wochen nach dem Spiel zum Sieger erklärt.
Reaktion auf der Bank
Brahim Díaz, Teil der marokkanischen Nationalmannschaft, saß auf der Madrider Bank, als ihn die Nachricht erreichte.
Kameras zeigten den 26-Jährigen breit lächelnd und mit erhobenen Fäusten, offenbar jubelnd, während Mitspieler mit ihm sprachen.
Zwar wurde nicht offiziell bestätigt, was ihm mitgeteilt wurde, doch der Zeitpunkt und seine Reaktion legen nahe, dass er gerade von der Entscheidung erfahren hatte.
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Kontroverse im Finale
Das ursprüngliche Finale endete mit Enttäuschung für Marokko, wobei Díaz in eine entscheidende Szene in der Schlussphase verwickelt war.
Er sah, wie ein Panenka-Elfmeter in der Nachspielzeit gehalten wurde, kurz bevor Senegals Pape Gueye das entscheidende Tor erzielte.
Die Entscheidung soll Berichten zufolge auf einen Protest im Zusammenhang mit dieser Szene zurückgehen, bei der festgestellt wurde, dass Díaz vor der Elfmeterentscheidung gefoult worden war.
Folgen der Entscheidung
Berichten zufolge verließ Senegal während der Verzögerung vor der Ausführung des Elfmeters kurzzeitig den Platz und kehrte erst nach dem Eingreifen von Kapitän Sadio Mané zurück.
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Torhüter Édouard Mendy parierte anschließend den Strafstoß, und Senegal gewann das Spiel.
Die CAF entschied später, dass das Verlassen des Spielfelds als Spielaufgabe gewertet werde, was dazu führte, dass Marokko zum Sieger erklärt wurde.
Trotz des offiziellen Ergebnisses sind die Bilder von Senegals Pokaljubel noch frisch, was die Fans in der Bewertung der Entscheidung spaltet.
Quellen: CAF-Berichte, AFP, Social-Media-Aufnahmen.
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