Laut SPORTbible hat FIFA-Präsident Gianni Infantino die Teilnahme Irans an der Weltmeisterschaft 2026 offiziell bestätigt, wobei die Nation alle drei ihrer Gruppenspiele der Gruppe G auf US-amerikanischem Boden austragen wird. Die Ankündigung, die am Donnerstag auf einem FIFA-Kongress in Vancouver erfolgte, kommt inmitten erhöhter geopolitischer Spannungen zwischen den USA, Israel und dem Iran.
FIFAs Aufruf zur Einheit
Infantino betonte das Engagement der FIFA für globale Einheit als Grundlage für die Entscheidung. Auf dem Kongress sagte er: „Natürlich wird der Iran an der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026 teilnehmen. Und natürlich wird der Iran in den Vereinigten Staaten von Amerika spielen.“
Er fügte hinzu: „Der Grund dafür ist einfach: Wir müssen uns vereinen. Wir müssen Menschen zusammenbringen. Es gibt genug Probleme auf der Welt. Es gibt genug Menschen, die überall auf der Welt versuchen zu spalten. Wenn niemand versucht zu vereinen, was wird dann aus unserer Welt? Wir müssen es tun, und wir haben diese Gelegenheit.“
SPORTbible berichtete, dass diese Haltung mit Äußerungen des iranischen Sportministers vom Anfang dieses Jahres übereinstimmt, der sagte, das Land werde sich „unter keinen Umständen“ aus dem Turnier zurückziehen.
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US-amerikanische politische Landschaft und Sicherheitsbedenken
Die Entscheidung hat auch Reaktionen von US-Präsident Donald Trump hervorgerufen, der während einer Medienkonferenz im Weißen Haus zu Infantinos Äußerungen befragt wurde. Er sagte: „Nun, wenn Gianni es gesagt hat, ist es für mich in Ordnung. Hat Gianni es gesagt? Gianni Infantino – das ist ein echtes Kaliber.“
Trump fügte hinzu: „Lasst sie spielen. Gianni ist fantastisch. Er ist ein Freund von mir. Er hat darüber gesprochen, ich sagte: ‚Mach, was du willst.‘“ Er scherzte auch: „Wenn sie gewinnen, müssen wir uns darüber Sorgen machen.“
Laut SPORTbible bestätigte US-Außenminister Marco Rubio kürzlich, dass Personen, die mit den Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) in Verbindung stehen, die Einreise in die Vereinigten Staaten verweigert wird. Die USA stuften die IRGC 2019 als terroristische Organisation ein.
Diese Beschränkungen unterstreichen die politischen Sensibilitäten rund um die Teilnahme Irans, auch wenn die FIFA eine Botschaft der Inklusion durch den Sport verbreitet.
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Irans sportliche Aussichten
Aus fußballerischer Sicht geht der Iran als starker Anwärter ins Turnier. Wie SPORTbible feststellte, gehörten sie zu den ersten Teams, die sich für die Weltmeisterschaft 2026 qualifizierten und erreichten das Halbfinale des Asien-Cups 2023.
In Gruppe G zusammen mit Belgien, Ägypten und Neuseeland gelost, hat der Iran eine höhere FIFA-Weltranglistenposition als Ägypten und Neuseeland, was ihre Chancen auf ein Weiterkommen verbessern könnte. Da das erweiterte Turnier bis zu drei Teams aus jeder Gruppe den Aufstieg ermöglicht, wird der Iran darauf abzielen, die K.o.-Phase zu erreichen.
Die Weltmeisterschaft 2026, die gemeinsam von den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko ausgerichtet wird, soll im Juni beginnen.
Quellen: www.sportbible.com
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