Das Urteil über Fikayo Tomori, Youssouf Fofana und Santiago Giménez ist kein Zerwürfnis, das sich in ein paar Wochen kitten ließe. Cardinale hat die Tür geschlossen.
Laut La Gazzetta dello Sport wurden die drei darüber informiert, dass sie selbst dann getrennt vom Hauptkader trainieren und keine Chance auf einen Einsatz haben werden, wenn bis zum Stichtag am 1. September kein Transfer zustande kommt. Alle drei wurden nicht in Mailands offizielle Kaderliste für die Ligasaison aufgenommen.
Giménez am nächsten an einem Porto-Wechsel
Giménez ist am weitesten auf dem Weg zum Abschied. Porto hat sich mit dem mexikanischen Stürmer bereits über die persönlichen Bedingungen geeinigt, und die Verhandlungen konzentrieren sich nun auf die Ausgestaltung einer Leihe mit Kaufoption.
Mailand fordert eine Kaufoption in Höhe von 20 Millionen Euro und lehnte ein früheres Angebot von Porto ab, das günstigere Umwandlungsbedingungen vorsah. Der 25-Jährige kostete im Februar 2025 30,2 Millionen Euro plus Boni von Feyenoord und hat seither nur spärlich getroffen.
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Fofana in der Premier League begehrt
Fofanas Abgang ist weniger weit fortgeschritten. Mailand verlangt 15 bis 20 Millionen Euro für den französischen Mittelfeldspieler, den der Klub in diesem Sommer aus Amorims Planungen genommen hat.
Brighton hat sich Crystal Palace und Nottingham Forest angeschlossen und Interesse hinterlegt, wie Sky Sport 24 berichtet. Keiner der drei englischen Klubs hat bislang ein offizielles Angebot abgegeben. Fofana hat eine Rückkehr in die Ligue 1 abgelehnt und soll England bevorzugen, sollte er wechseln.
Tomori durch seinen Vertrag ausgebremst
Tomoris Situation ist die heikelste. Der Vertrag des englischen Verteidigers läuft bis 2027 bei rund 3,5 Millionen Euro netto pro Jahr, und Mailand kann ihn ohne eine Verlängerung, die er nicht unterschrieben hat, nicht verleihen. Das hat den Kreis realistischer Käufer verkleinert.
Aston Villa, das nach Ezri Konsas Wechsel zu Arsenal einen Verteidiger sucht, bleibt die konkreteste Option. Mailand hofft, rund 15 Millionen Euro einzunehmen. Southamptons Taylor Harwood-Bellis und Joel Ordóñez vom FC Brügge stehen auf Villas Liste vor Tomori, sodass der Wechsel davon abhängt, ob diese Verhandlungen ins Stocken geraten.
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Amorims Umbau lässt sie stranden
Die drei sind Opfer der Ankunft Amorims. Der portugiesische Trainer wurde im Juni verpflichtet, und sein 3-4-2-1 hat neu definiert, was Mailand von jeder Position erwartet: einen spielstarken Innenverteidiger statt Tomori, ein anderes Mittelfeldprofil als jenes von Fofana und einen Stürmer nach dem Vorbild des Vereinsrekordtransfers Gonçalo Ramos statt Giménez.
Sollte bis Dienstag keiner der drei gewechselt sein, bleiben sie auf der Gehaltsliste, trainieren abseits der ersten Mannschaft und sind bis zur Öffnung des Januar-Transferfensters weiterhin nicht für den Kader nominierbar.
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